(Quelle: Open Industry 4.0 Alliance)

Als Highlight des Messeauftritts wird der „Open Industry 4.0 Alliance Community App Store“ angegeben. Er ist im Umfeld der Allianz entstanden und hat als Projekt eines Mitglieds erstmals auch das Label „Open Industry 4.0 Alliance Community“ erhalten. Der OI4 Community App Store stellt  hardwareunabhängige, für die Industrie geeignete Apps so einfach zur Verfügung wie Consumer-Apps auf dem Smartphone.

„Der Austausch unter den Mitgliedern ist intensiv und wir verfolgen effektiv unsere gemeinsamen Ziele. Inzwischen hat sich eine Referenzarchitektur etabliert und es gibt erste Produkte, die sich an den Guidelines der Allianz orientieren. Lebendiger Beweis für die Tätigkeit der Allianz ist auch das erste Projekt aus der Community ", erklärt Dr. Christian Liedtke, Chairman Membership & Sales der Open Industry 4.0 Alliance und Head of Strategic Alliances bei Kuka. „Die Open Industry 4.0 Alliance Community ist das informelle Umfeld der Allianz, in dem Mitglieder ihr kommerzielles Angebot an herstellerübergreifenden Industrie-4.0-Lösungen entwickeln. Wenn wir an ausgewählte Angebote das Label 'Community' vergeben, drücken wir damit die Konformität mit den Zielen der Allianz aus. Als erstes Produkt hat der OI4 Community App Store für hardwareunabhängige Apps das Label erhalten. Innerhalb der Allianz verfolgen wir keine kommerziellen Interessen, doch freuen wir uns, wenn in der Community solch praktische Umsetzungen entstehen, welche die Transformation der Industrie vorantreiben.“

Neue Kollaborationsplattform 

„Zur Hannover Messe 2019 haben wir die Open Industry 4.0 Alliance ins Leben gerufen. Aus einer anfänglich verrückten Idee ist nun Realität geworden. Nach zwei Jahren erfolgreicher Arbeit zählen wir, rund drei Wochen vor der Messe, 74 Mitglieder“, sagt Nils Herzberg, Sprecher des Vorstands der Open Industry 4.0 Alliance und Global Head Strategic Partnerships for Digital Supply Chain and Industry 4.0 bei SAP. „Die Mitglieder sind eine gute Mischung aus großen Konzernen und starken Mittelständlern, die alle ein gemeinsames Ziel verfolgen: Die Transformation der Industrie in der Supply Chain aktiv leben und vorhandene Industriesstandards ganz praktisch zu verwendbaren Lösungen bündeln. Das hat Unternehmen auch aus Asien und Amerika überzeugt. Zur Hannover Messe werden wir wahrscheinlich weitere wichtige Mitglieder ankündigen dürfen.“

Um den Informationsaustausch zwischen den Mitgliedern weiter zu beschleunigen und auf eine einheitliche Basis zu stellen, arbeitet die Allianz derzeit auch an einer Plattform zur Kollaboration namens Accelerate, die in ihren Grundzügen ebenfalls zur Messe vorgestellt werden soll. "Wer es zur Industrie Messe nicht schafft, die Allianz virtuell zu besuchen, der hat bereits zehn Tage später die Möglichkeit, alles nachzuholen: die eigene, virtuelle Veranstaltung der Allianz heisst Digelerate und findet unter dem Motto ,Your Access to an open and digital Future' statt. Digelerate bietet am 22. April 2021 interessante Diskussions- und Austauschmöglichkeiten", heißt es in einer Pressemeldung der Allianz.

Eigene Veranstaltung

Auf der von der Open Industry 4.0 Alliance bereits kurz nach der Hannover Messe Digital Edition durchgeführten virtuellen Veranstaltung sollen die Inhalte weiter vertieft und noch mehr auf die Praxis der Technologien und der Workgroups eingegangen werden. "Wer die Open Industry 4.0 Alliance noch nicht kennt, kann sich auf dem virtuellen Event bestens informieren. Vom virtuellen Showroom, über verschiedene Roundtable-Diskussionen bis hin zur Vorstellung der einzelnen Workgroups ist für jeden Interessenten ein breites Informationsspektrum geboten. Durch eine Speed-Dating Area und die Möglichkeit der direkten Kommunikation mit Mitgliedern der Allianz steht einem offenen und digitalen Austausch nichts mehr im Wege", heißt es in der Pressemeldung weiter. Im Anschluss an die Digelerate bietet die Allianz einen lockeren Austausch – in diesem Jahr allerdings digital. 

Open Industry 4.0 Alliance (ih)

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