Abbildung zum Thema Partnerschaft, Zusammenarbeit, Kooperation

(Quelle: Adobe Stock / Vittaya_25)

In einer Pressemeldung weist T-Systems auf die großen Datenmengen, die von Systemen, Sensoren und Algorithmen produzieren und verbrauchen würden. Dafür würden Unternehmen zunehmend eine bessere Konnektivität mit hohem Durchsatz und geringer Latenz benötigen. Ebenso spielten Sicherheitsaspekte eine große Rolle. Damit sieht das Unternehmen ein steigendes Interesse an 5G-basierten Campus-Netzwerken.

"Ein Campus-Netzwerk auf Basis des 5G-Standards ist ideal, um diese neuen Anforderungen der Digitalisierung zu erfüllen - hohe Leistung, Sicherheit, Zuverlässigkeit. Algorithmen und künstliche Intelligenz verwandeln Daten in Entscheidungen. Dynamische und flexible Prozesse erfordern relevante Informationen, die überall und jederzeit zuverlässig zur Verfügung stehen". heißt es von T-Systems-Seite.

Kompetenzen vereint

Basierend auf der bereits bestehenden Vereinbarung zwischen Ericsson und Telekom, die sich auf den deutschen Markt konzentriert, wird die neue Partnerschaft nun auf internationaler Ebene erweitert. Beide Unternehmen beabsichtigen, ihre globale Präsenz zu nutzen und gemeinsame Lösungen in großem Umfang für den industriellen Sektor anzubieten.

Ericsson bringt seine Expertise im Bereich der Campus-Netzwerkinfrastruktur ein, T-Systems Edge-Computing und andere Dienste. Diese basieren auf der hoch skalierbaren EdgAir Plattform und reichen von embedded Sytemen bis zu hochverfügbaren Frame-Lösungen.

Neue Geschäftsmodelle im Fokus

Durch die Nutzung der Technologien beider Unternehmen in einem Angebot sollen Unternehmenskunden profitieren. Mit diesem Ende-zu-Ende-Angebot sollen Kunden in die Lage versetzt werden, ihr Campus-Netz selbst zu steuern und zu verwalten. Je nach den individuellen Anforderungen ihrer Geschäftsprozesse können sie das Netz anpassen und schnell auf Ausnahmen reagieren. So werden Bandbreite und der priorisierte Datenverkehr für das private Netz bei Überlast und in kritischen Situationen sichergestellt. 

Die Kombination dieser Technologien soll dabei unterstützen, das Potenzial der Kunden für einen Hochleistungscampus zu erschließen. Als Hauptvorteile der integrierten Campus-Lösung werden angegeben:

  • niedrige Latenzzeiten, 
  • Datenverarbeitung großer Datenmengen vor Ort, 
  • hohe Datensicherheit.

"Sie ermöglichen neue innovative Anwendungen für Unternehmen. Damit werden zum Beispiel Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen erzielt als Basis für neue, digitalisierte Geschäftsmodelle", verlautbart T-Systems.

Skalierbare Lösungen 

Arun Bansal, Ericsson Executive Vice President und Head of Market Area Europe and Latin America, sagte: "Unternehmen wollen die Vorteile privater Netze, wie eine besonders hohe Abdeckung und Kapazität, für zukunftssichere Lösungen nutzen. Zusammen mit unserem langjährigen Partner T-Systems unterstützt Ericsson die nächste Generation von Disruptoren und Innovatoren mit einem kundenzentrierten Ansatz und jahrzehntelanger, branchenführender Erfahrung."

Adel Al-Saleh, Mitglied des Vorstands der Deutschen Telekom und CEO T-Systems, kommentierte: "Die Zusammenarbeit mit Ericsson ermöglicht uns, globale Geschäftsanforderungen schnell und sicher zu erfüllen. Wir können damit Kunden eine Lösung zur Verfügung stellen, die sich je nach Kundenanforderungen weiterentwickeln kann. Sie ist nahtlos, skalierbar und wird durchgängig verwaltet. Wir werden dank dieser engen Zusammenarbeit weitere Erfolge auf dem Markt sehen. Und unsere Kunden können ihre Digitalisierung und Automatisierung vorantreiben."

T-Systems/Ericsson (ih)

Ähnliche Beiträge