Nach einem Umsatzminus von 2 % in 2020 erwartet die Sensorik und Messtechnik für 2021 wieder ein Umsatzwachstum von 9%. (Quelle: AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e.V.)

Nach einem Umsatzminus von 2 % in 2020 erwartet die Sensorik und Messtechnik für 2021 wieder ein Umsatzwachstum von 9%. (Quelle: AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e.V.)

Galt die Branche bisher als besonders investitionsfreudig, so wurden viele Investitionen im vergangen Jahr zurückgefahren. Insbesondere große Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeiter investierten zögerlich. Kleine und mittelgroße AMA Mitglieder investierten mehr als im Vorjahr. Insgesamt plant die Branche für das laufende Jahr die Investitionen wieder um elf Prozent zu steigern. 

 

Branche verzeichnet deutlichen Exportanstieg

Die traditionell starke Exportquote der Branche verzeichnete einen weiteren Anstieg. Seit 2016 gehen die Exportquoten ins europäische Ausland allerdings zurück, während die Exportquote ins nicht europäische Ausland kontinuierlich weiter ansteigt. Insgesamt lag die Exportquote im Jahr 2020 bei 61 %. Die Exportquote ins europäische Ausland lag im zurückliegenden Jahr bei 24 %.  

„Das Jahr 2020 war auch für unsere Branche kein gutes Jahr. In der ersten Jahreshälfte sanken Umsätze, Investitionen und die Anzahl der Arbeitsplätze. Dank Kurzarbeit konnten spezialisierte Fachkräfte unserer Mitglieder gehalten werden “, sagt Thomas Simmons, Geschäftsführer AMA Verband für Sensorik und Messtechnik. „Im zweiten Halbjahr zogen die Umsätze und Auftragseingänge wieder an und die Investitionsbereitschaft wächst. Das stimmt die Branche insgesamt positiv, sie erwartet ein Umsatzplus von 9 % für das Geschäftsjahr 2021.“

Die Zahl der Arbeitsplätze in der Branche ging, wie der Umsatz, um 2 % zurück. Für 2021 erwartet die AMA-Mitglieder ein Wachstum von 1 %.

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