Hygienisch und sicher

Abbildung von RFID-Tags und Schreib-/Leseköpfen
Bild 02: Robuste RFID-Tags und Schreib-/Leseköpfe erlauben die automatische Überwachung von Schlauch und Rohrausgang (Quelle: Contrinex)
In Kupplungsbahnhöfen werden gleich mehrere unterschiedliche Güter zusammengeführt
Bild 03: Werden in Kupplungsbahnhöfen gleich mehrere unterschiedliche Güter zusammengeführt, muss die hundertprozentig richtige Zuordnung von Ausgang und Empfänger überwacht werden (Quelle: Contrinex)

Die Förderung im geschlossenen System einer Rohrleitung bietet viele Vorteile. Beim Übergang vom Rohr zur Umwelt besteht jedoch immer die Gefahr von Kontamination durch austretendes Gut oder eindringende Fremdstoffe, ebenso beim Anschluss von Rohren an andere Systeme. Diese Schnittstellen zur Umwelt sind daher besonders zu überwachen. Im einfachsten Fall verzweigt ein Förderrohr wie bei einer Weiche. Auch wenn dabei nur jeweils ein Produkt verfüllt und im Ziel nur ein Gut entgegengenommen wird, so muss trotzdem sichergestellt sein, dass bei Abnehmen des Verbindungsschlauchs per Schnellkupplung das jeweilige Förderrohrende wieder sicher verschlossen ist. Dazu gibt es im allgemeinen Endkappen, die per Schnellkupplung die Rohrleitung entsprechend schützen.

Werden in Kupplungsbahnhöfen gleich mehrere unterschiedliche Güter zusammengeführt und weiterverteilt, müssen alle Komponenten nicht nur auf den richtigen Sitz, sondern auch auf eine 100 %ig richtige Zuordnung von Ausgang und Empfänger überwacht werden (Bild 3). Bislang wurden dafür die einzelnen Fördermittel über Schnellkupplungsschläuche manuell verbunden und der Vorgang vom Mitarbeiter quittiert. Eine automatische Überwachung des Prozesses durch die Steuerung war nicht möglich. Der Einsatz von RFID-Schreib-/Leseköpfen löst nicht nur dieses Problem, auch die manuellen Arbeitsschritte lassen sich nun kostengünstig automatisch überwachen und bei auftretenden Abweichungen wird eine Warnung ausgegeben bzw. die Verbindung gesperrt.

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