Bestehende Brandschutzkonzepte weiter optimieren

Löschmedium
Bild 02: Aufgrund der Hitze zerplatzt das Glaselement, der Zylinder wird geöffnet und das Löschmedium tritt aus. (Quelle: Dering GmbH)

Aktuelle Brandschutzkonzepte in der Industrie und dem Maschinenbau sind oft rein passiver Natur. Sie berücksichtigen das Minimieren von Brandschäden durch Brandschutzwände oder Alarmierungen durch Brandmelder, anstatt proaktiv direkt am Entstehungsort zu löschen. Sprinkleranlagen in Gebäuden sind bisher das effektivste Mittel, um die Großbrände gar nicht erst entstehen zu lassen und somit Leben und Sachwerte zu retten.

Zum Nachteil kann allerdings das sogenannte „großflächige Gießkannenprinzip“ werden. Bei den Mengen an Wasser, die zum Löschen von offenen Bränden verwendet werden, entstehen auch bei nur kleinen Bränden erhebliche Folgeschäden. So sind zum Beispiel alle durch das Brackwasser benetzten Waren unbrauchbar, oder Elektrogeräte sind durch den Wassereintritt defekt. Dieses Problem betrifft alle produzierenden Branchen, insbesondere die Lebensmittelbranche und Logistikzentren.

Das AMFE­Konzept [1] erkennt den Brand so frühzeitig wie möglich am Entstehungsort, um diesen zuverlässig und vor einer folgenschweren Ausbreitung löschen zu können (Bild 1). Eine Erweiterung und eine Optimierung von bereits bestehenden Brandschutzanlagen werden dadurch einfach möglich.

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