ABB bietet flexibles Energiemanagement für Wohn-, Gewerbe- und Industriegebäude

Bild 01: ABB bietet flexibles Energiemanagement für Wohn-, Gewerbe- und Industriegebäude. (Quelle: ABB)

Der Schaltschrankbau bietet enormes Potenzial, Energieeffizienz durch smarte Technologien zu steigern. „Be efficient – Energie smarter denken“, die Initiative von ABB [1], optimiert nicht nur bestehende Systeme, sondern setzt auf innovative Ansätze wie Energiemanagement, Datenanalyse und Lastmanagement (Bild 1).

Besonders in der Industrie spielt effizientes Energiemanagement eine zentrale Rolle. 2024 entfiel mit 204 TWh (44 %) der größte Teil des deutschen Stromverbrauchs auf industrielle Betriebe – vor Haushalten (29 %) sowie Gewerbe, Handel und Dienstleistungen (24 %) [2]. Große Energieverbraucher, wie die chemische Industrie und die Metallbranche, stehen vor der Herausforderung, Energie effizienter zu nutzen und Kosten zu senken. Hier setzen intelligente Energiemanagementlösungen an, um Ressourcen optimal einzusetzen und Unternehmen wettbewerbsfähig zu halten.

Intelligente Lösungen für das Energiemanagement

Die Anforderungen im Schaltschrankbau wachsen und erfordern durchdachte Lösungen. Schaltanlagenbauer, Ingenieure und Planer stehen unter Druck: Die Energieeffizienz muss stetig optimiert, komplexe Komponenten präzise integriert und strenge Vorgaben wie die VDE-Normen eingehalten werden. Das erfordert fundiertes Energiemanagement-Know-how und erhöht den Planungsaufwand. Es fehlt oft an qualifiziertem Personal für die Umsetzung innovativer Lösungen, während Unternehmen gleichzeitig wirtschaftliche und zukunftssichere Systeme entwickeln müssen. ABB erleichtert diesen Prozess mit skalierbaren, effizienten Energiemanagementlösungen, die sich flexibel an neue Anforderungen anpassen lassen. Smarte Technologien und digitale Tools vereinfachen die Integration, reduzieren die Komplexität und ermöglichen eine zukunftssichere Umsetzung.

Mit drei aufeinander aufbauenden Lösungsebenen können Unternehmen ihre Energieeffizienz gezielt steigern und Einsparungen ermöglichen: Energiemonitoring, Lastmanagement und Gebäudeleittechnik für Wohn, Gewerbe- und Industriegebäude (Bild 2). Mithilfe digitaler Lösungen lassen sich Verbrauch und Erzeugung transparent steuern und erneuerbare Energien gezielt einbinden.

Dabei stellt Insite 2.0 den Einstieg in ein vernetztes Energiemonitoring dar (Bild 3). Die zentrale Steuereinheit erfasst und visualisiert wichtige Messwerte, wie Energieverbrauch, Ströme, Spannung und Temperatur, und unterstützt Unternehmen sowie Gebäudebetreiber so bei fundierten Analysen. Durch die nahtlose Verbindung verschiedener Anwendungen – etwa Solaranlagen mit Wallboxen für Elektroautos – werden Energieverbrauch und -erzeugung transparent dargestellt. Die Daten liegen direkt auf dem Webserver, sodass das System flexibel an unterschiedliche Anforderungen angepasst werden kann.

Möchte man auf eine cloudbasierte Lösung setzen, dann kommt der ABB Ability Energy Manager, eine cloudbasierte Plattform zur Überwachung und Optimierung des Energieverbrauchs in der Industrie, zum Einsatz. Er kann als ein standortübergreifendes Energiemonitoring eingesetzt werden und liefert schnelle Entscheidungshilfen auf Basis von gemessenen Daten.

ABB Aski ermöglicht ein intelligentes und dynamisches Energie- und Lastmanagement und ist bereits in über 11000 Projekten im Einsatz (Bild 4). Das System sorgt für eine präzise Steuerung des Energieverbrauchs, hilft Lastspitzen zu verhindern sowie zu verschieben, Kosten zu senken und bietet hohe Skalierbarkeit. „Energetische Optimierung gelingt am besten, wenn sie ganzheitlich erfolgt. Aski erleichtert dies mit einem modularen Aufbau, der flexible Erweiterungen ermöglicht. So lassen sich bestehende Systeme mühelos anpassen und selbst große Standorte mit mehreren Gebäuden nahtlos integrieren“, sagt Dorothea Beckmann, Produktmarketingmanagerin bei ABB.

Für die Gebäudeleittechnik bietet ABB in Zusammenarbeit mit Alexander Maier [3] die leistungsfähige Visualisierungs- und Steuerungssoftware Eisbär, die verschiedene Systeme integriert (Bild 5). Sie kann nahezu alle Gebäudefunktionen abbilden und verschiedenste Systeme im Gebäude miteinander verbinden (Multiprotokoll-Gateway). Vorgefertigte Komponenten ermöglichen fertige Lösungen zur Einsparung von Betriebskosten, wie beispielsweise Energie- und Lastmanagement, Leuchtenüberwachung oder Fassadensteuerung. Die Komplettlösung sorgt für ein ganzheitliches Energiemanagement, das sowohl ökonomische als auch ökologische Vorteile bietet.

Die Systeme erlauben es Unternehmen, den Energieverbrauch in Echtzeit zu analysieren, Lastspitzen zu vermeiden und die Effizienz zu maximieren. Die Lösungen sind modular aufgebaut und lassen sich flexibel an bestehende Systeme anpassen. Das hat den Vorteil, dass Unternehmen nicht nur sofort von Energieeinsparungen profitieren, sondern auch langfristig ihre Nachhaltigkeitsziele erreichen können.

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