Gruppenbild Hiperface DSL

v.l.: Andreas Lautemann (Sick), Simon Brugger (Sick), Peter Brinkmann (Brinkmann Electronic Berlin), Bernd Appel (Sick) (Quelle: BEL)

Um die einfache Nutzung von Maschinen ohne Sicherheitseinbußen zu ermöglichen, wird heute unter anderem leistungsfähige Sensorik eingesetzt, die gefahrbringende Fehler erkennt und damit den Nutzer schützt. In der Antriebstechnik werden dazu Motorfeedbacksysteme (MFS) verwendet, die Geschwindigkeiten und Positionen von bewegten Achsen zuverlässig bestimmen. Ein Beispiel sind Sensoren mit Hiperface-DSL-Interface zur Verbindung von Motor und Antriebsregler. Da die Prozessdatenübertragung rein digital erfolgt, ist die Störanfälligkeit geringer. Außerdem bietet die von Hiperface DSL unterstützte Einkabeltechnik Vorteile bei der Installation.

Damit Motorfeedbacksysteme und Antriebsregler unterschiedlicher Anbieter problemlos betrieben werden können, muss bei der Entwicklung von Feedback-Sensoren sichergestellt werden, dass der "Hiperface-DSL-Standard" exakt eingehalten wird. Zur Einführung neuer Sensoren können Hersteller ab sofort eine Konformitätsprüfung bei Brinkmann Electronic Berlin durchführen lassen. Neben der Konformitätsprüfung kann BEL als Experte der Kommunikations- und Hiperface-DSL-Technologie auch bei der Implementierung, der Diagnose sowie bei der Behebung von Fehlfunktionen der Schnittstelle unterstützen. Durch die Etablierung der Konformitätsnachweise wollen Sick Stegmann und Brinkmann Electronic Berlin die Schnittstellentechnologie auf dem Markt weiter nach vorn bringen. Anwender gewinnen so die Sicherheit, dass Hiperface-DSL-Produkte verschiedener Hersteller problemlos miteinander kombinieren werden können.

Brinkmann Electronic Berlin (ih)

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