Versionierung und Back-up 

Die Software ermöglicht sowohl die Sicherung, Bereitstellung und Verwaltung von Produktionszahlen durch zyklische Back-ups als auch Konsistenzprüfung und Alarmfunktion bei Abweichungen (Quelle: Auvesy)

In automatisierten Unternehmen spielen vielfältige Komponenten unterschiedlicher Hersteller zusammen: Klassische PC, SPS, Industrie-PC, Sensoren, Aktoren usw. Diese heterogene Landschaft zu überblicken, ist nicht einfach. Mit einem Datenmanagementsystem wie Versiondog wird es jedoch möglich, herstellerübergreifend Daten zu sichern und zu versionieren. Das bedeutet konkret eine standardisierte Verwaltung aller Programmänderungen sowie eine zentrale Ablage aller relevanten Daten als Versionen auf einem Server. Diese Versionen sind dann über einen entsprechenden Client zum Arbeiten zentral verfügbar. Jede abgelegte Version ist für sich konsistent und kann zur Wiederherstellung oder zur Bearbeitung genutzt werden.

Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten sind nicht nur zur Umsetzung der Industrie 4.0 entscheidend, sondern auch grundlegend für die Qualität von Produkten und der Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens. Eine Versionierung der Daten ist hierbei ebenso zwingend notwendig wie das regelmäßige Erstellen von (automatisierten) Back-ups. Die Software ermöglicht sowohl die Sicherung, Bereitstellung und Verwaltung von Produktionszahlen durch zyklische Back-ups als auch Konsistenzprüfung und Alarmfunktion bei Abweichungen.

Vergleich und Disaster Recovery

Weitere Funktionen wie der Vergleich von Programmständen und die Bereitstellung eines Disaster Recovery sind Strategien, mit denen die Anforderungen des IT-Grundschutzkompendiums umgesetzt werden können und sich somit Compliance erreichen lässt. Mit verschiedenen Vergleichsszenarien ist es beispielsweise auch möglich, Datenmanipulation aufzuspüren. Während bei Versionen wissentlich vorgenommene Änderungen miteinander verglichen werden, bilden automatisierte Back-ups einen Vergleich des Ist- und Soll-Zustands ab. Diese Szenarien lassen sich individuell an den Anwendungsfall anpassen.

Ist es aufgrund verschiedener Ereignisse notwendig, den Soll-Zustand beispielsweise einer Steuerung wiederherzustellen, sollte das schnell gehen. Ein Beispiel: Nach einem Ausfall digital gesteuerter Pumpen in der Abwasserentsorgung müssen Pumpwerksteuerungen so schnell wie möglich wieder in der jeweils aktuellen Version betriebsbereit sein. Denn die weitreichenden Folgen einer längerfristigen Störung im Abwassersystem unter hygienischen bzw. gesundheitlichen Gesichtspunkten liegen auf der Hand. Ein durchdachtes Disaster Recovery ist dann gefragt, um die für ein Unternehmen kritischen Infrastrukturen schnell wieder in Betrieb nehmen zu können. Hier unterstützt das Datenmanagementsystem zum einen mit einer Strategie zur Reaktion im Fall der Fälle mit einem Back-up und hilft zum anderen über detektive und präventive Maßnahmen bereits im Vorfeld, Ausfälle zu vermeiden.
 

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