Luftaufnahme Lapp-Logistikzentrum in Polen

Das neue Lapp-Logistikzentrum in Polen hat eine Lagerfläche von über 90.000 Quadratmetern (Quelle: Lapp)

Mit dem neuen Logistikzentrum nahe Wrocław sollen Kunden aus der Bauindustrie, der Energiebranche sowie dem Anlagenbau nun schneller und besser bedient werden können. So ist es Lapp damit möglich, mehr Volumen kurzfristig zur Verfügung zu stellen. Weitere Vorteile entstehen durch die große Lagerfläche, sodass in Summe gerade kurzfristige Großaufträge so noch schneller und flexibler erfüllt werden können. „Mit dem neuen Logistikkonzept in Polen passen wir von Lapp unsere Prozesse und Angebote auch für Kundenbedürfnisse außerhalb unseres bisherigen Hauptkundenkreises Maschinenbau an“, sagt Boris Katic, der als CTO bei Lapp auch für die Logistik verantwortlich ist. „Wir sehen eine schnell wachsende Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen, wie sie für große Bau- und Infrastrukturprojekte benötigt werden. Das neue Logistikkonzept trägt dem mit der besseren Produktverfügbarkeit durch die erhöhte Lagerkapazität Rechnung.“

Die Entscheidung für den Standort in Wrocław fiel aufgrund der guten Infrastruktur dort. Am neuen Logistikstandort, direkt neben der polnischen Lapp-Niederlassung, befinden sich bereits einige größere Logistikzentren anderer Unternehmen. Als entsprechend gut gibt Lapp die Verkehrsanbindung dort an. Das ermöglicht es dem Unternehmen, umfangreiche Logistikservices vollständig anzubieten – egal, ob der Versand nach China erfolgt oder Kunden aus Europa direkt auf die gelagerten Artikel zugreifen. Auch können mehrere Artikel von anderen Standorten zu einer Sendung konsolidiert werden.

Bisheriger Standorte entlasten
Das neue Logistikzentrum soll zudem die bisherigen deutschen Standorte entlasten, indem Produkte auf Großtrommeln dort abgezogen werden und somit Platz frei wird. Dadurch können sich diese auf ihre speziellen Segmente fokussieren und dort ebenfalls die Angebote für ihre Kunden optimieren. „Ich freue mich, dass der Bau so schnell vonstattenging und wir den Logistikhub im Geschäftsjahr 2019/20 in Betrieb nehmen können“, so CEO Matthias Lapp. „Denn neben dem Nutzen für unsere Kunden erschließen wir uns damit auch Wachstumsmöglichkeiten auf Märkten mit großem Potenzial.“ Entsprechend schnell nahm das Logistikzentrum seinen Betrieb auf: Anfang November, zwei Wochen nach der Eröffnung, begann der volle Betrieb in mehreren Schichten.

Lapp (ih)

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