Machineering startet mit neuer Webseite in das letzte Quartal 2020 (Quelle: Mockup by h3design, www.henke.design)

Auch mit dem Design und der Menüführung auf der Webseite richtet sich das Münchner Unternehmen nach den Kundenbedürfnissen. Im neuen Kundenportal „My machineering“ kann der Anwender seine gebuchten Pakete verwalten, den Support einfach kontaktieren und sich eine umfassende Übersicht seiner aktuellen Lizenzen anzeigen lassen. Auch der Suchbereich wurde erneuert. So steht dem eingeloggten eine Wissensdatenbank zur Verfügung, in der er über die Stichwortsuche schnell seine benötigten Informationen abrufen kann. Zudem können Produkte einfach heruntergeladen werden.

Modulare Produktstruktur

Neu bei iPhysics: Features, die bislang obligatorisch zur Ausstattung gehörten, können nun einzeln gekauft oder gemietet werden. Für den Anwender bedeutet die neue Struktur noch mehr Individualität und Anpassung an seine Anforderungen. War es bislang nur möglich, aus fünf Varianten der Simulationssoftware zu wählen, kann der Kunde nun das Basismodul iPhysics Standard erwerben und seine benötigten Module entsprechend seiner Anforderungen dazu buchen. So erhält der Anwender einen günstigen Einstieg in die Welt der Simulationen; das Baukastenprinzip ermöglicht die notwendige Flexibilität. Die Kosten berechnet der User jederzeit unverbindlich mithilfe des Calculators auf der Webseite. Benötigt der Kunde die vollumfängliche Softwarevariante, so ist diese nun unter dem Namen Profimodul iPhysics Ultimate erhältlich.

Das Basismodul iPhysics Standard beinhaltet die zentralsten Funktionen, um einfache Simulationen erstellen, wie etwa die Abbildung von Modellen von Maschinen, Förderbändern, kinematischen Achsen und Sensoren. Auch die Sequenzsteuerung, eine Javascript-Schnittstelle, die IOS App für VR/AR auf einem mobilen Endgerät sowie die Schnittstelle für die HoloLens sind integriert. Der Import der gängigen CAD-Daten sowie der Export von AutomationML-Daten gehören auch dazu. Optional können weitere Module hinzugefügt werden:
 

  1. CAD-Module: Bidirektional werden die originalen CAD mit der Simulationssoftware ausgetauscht. So bleiben CAD-Layout und Simulation immer synchron. Die Integration wird auf ein ausgewähltes CAD-System eingestellt, eine CAD-Lizenz selbst ist im Lieferumfang nicht enthalten. Ebenfalls im CAD – Modul enthalten ist der Import von AutomationML-Szenen, der bidirektionaler Datenaustausch mit dem Eplan-System und der Offline Buffer, wenn der User keinen kontinuierlichen Zugriff auf die CAD-Daten aufweist.
  2. PLC-I-Module: TCP/IP-Kopplung zu diversen namhaften Steuerungen ist standardmäßig verfügbar, beispielsweise zu Siemens, Rockwell, Schneider Electric, B&R, Beckhoff, Bosch Rexroth und Bachmann.
  3. PLC-II-Module für die Echtzeitsimulation zur Parametrierung der Schnittstelle zur Fieldbox für die Peripherieemulation in Profinet-, Ethernet/IP- und Ethercat-Netzwerken. Dieses Modul baut auf PLC I auf.
  4. Robotics-I-Module (Bibliothek): Mithilfe der integrierten Roboterbibliothek kann eine generische Inverskinematik sowie eine Bahnplanung für die verfügbaren Roboter der Firmen ABB, Fanuc, Kuka, Stäubli usw. genutzt werden.
  5. Roboter-II-Module (Controller): Möglichkeit der Anbindung diverser Controller der Roboterhersteller, u.a. Kuka OfficeLite, Staeubli CS9, Fanuc Roboguide, ABB RobotStudio, Mitsubishi und Universal Robots. Damit lässt sich die Kinematiken des Roboters über das Hersteller-Projekt betreiben. Eine vollständige Roboterinbetriebnahme ist digital möglich. Dieses Modul baut auf Robotics I auf.
  6. Component-Module: Für die einfache Modellerstellung und optimale Durchführung der VIBN sind virtuelle Modelle diverser Antriebe hinterlegt, wie auch Modelle von Sensoren und speziellen Komponenten wie Greifsystemen. Die virtuellen Modelle einzelner Komponenten können dabei mit wenigen Klicks in die Simulation übernommen werden, inklusive der Spezifikationen, wie dem Wirkprinzip von Sensoren, der Art des Antriebs und der elektrischen Anschlüsse. Bibliothek wird ständig erweitert, derzeit in der Bibliothek: AMK, Festo, Rexroth, SchneiderElectric, Schunk, SEW, Siemens, SMC, Weiss, sowie allgemeingültige CANopen und Profidrive.
  7. IoT-Module:  OPC-UA-Schnittstelle zur Anbindung anderer Steuerungs- und HMI-Systemen sowie MES.
  8. Developer-Module (API-Paket): Dieses API-Paket ist für die Entwicklung gedacht. Mit dieser standardisierten Schnittstelle, lassen sich Zusatzanwendungen, Zusatzprogramme einfach über C, C++ oder C# anbinden.
  9. Human&Factory-Module: Dieses Modul fokussiert die Simulation von Menschen, AGV und Stapler im Fabrikumfeld. Es unterstützt die Planung von Logistik- und Montageaufgaben wie beispielsweise bei der Menschsimulation: gehe zu Position A, greife und positioniere ein Werkstück. Dabei wird die Position des Menschen über ein Navigation-Plug-in gesteuert.

             
Mit der Profivariante iPhysics Ultimate erhält der Kunde weiterhin die vollumfängliche Softwarevariante, mit der Konstrukteure und Steuerungstechniker beliebige Simulationsmodelle von Förderbändern, kinematischen Achsen und Sensoren aus Original CAD-Daten mit der bidirektionalen Integration in verschiedene CAD-Systeme abbilden können. Auch eine Sequenzsteuerung zur einfachen Bewegungsplanung, die Modellbildung kontinuierlicher Medien sowie die schnelle Visualisierung kontinuierlicher Prozesse. Die Verbindung mit PLC namhafter Hersteller über TCP/IP rundet das Ultimate-Modul ab. iPhysics Ultimate ist als Einzellizenz und als Floating verfügbar.
Auf die Beratung der Experten können sich die Kunden auch weiterhin verlassen. Zukünftig sollen Bestellungen auch direkt online generiert werden können.

Machineering (ih)

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