Dr. Ralph Wiechers, VDMA-Chefvolkswirt (Quelle: VDMA)

Der VDMA spricht in einer Pressemeldung von einem "vorsichtigen Aufatmen im Maschinen- und Anlagenbau". So hätten die Unternehmen aus Deutschland im November 2020 erstmals seit Beginn des Berichtsjahrs wieder Orderzuwächse sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland verbucht. Die Kunden aus den Euro-Ländern bestellten im November 4 % mehr Maschinen und Anlagen, aus den Nicht-Euro-Ländern kamen 9 % mehr Aufträge als im Vorjahr.

„Das Ergebnis ist erfreulich, selbst wenn dazu die schwache Vorjahresbasis einen großen Beitrag leistet. Im gesamten vierten Quartal 2019 war das Orderniveau recht niedrig ausgefallen“, so VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers. „Jetzt kommt es darauf an, ob sich der gleichwohl sichtbare positive Trend der vergangenen Monate fortsetzen kann. Denn vor Rückschlägen ist der Maschinen- und Anlagenbau in diesem fragilen Umfeld nicht gefeit“, resümierte er.

Im weniger schwankungsanfälligen Drei-Monats-Zeitraum September bis November 2020 sank der Auftragseingang um real 2 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Aus dem Inland kamen zwar 2 % mehr Bestellungen, die Auslandsaufträge blieben aber um 3 % unter ihrem Vorjahresniveau. Dabei schrumpften die Orders aus den Euro-Ländern um 5 %, aus den Nicht-Euro-Ländern kamen 3 % weniger Bestellungen.

VDMA (ih)

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