Im Gesamtjahr 2019 verbuchten die Maschinenbauer bei den Inlandsbestellungen ein Minus von 9 %, die Auslandsorders gingen ebenfalls um 9 % zurück.

„Zusammengefasst war 2019 ein konjunkturell trübes Jahr für den Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland. Insbesondere internationale Handelsstreitigkeiten, zunehmender Protektionismus und das Brexit-Abenteuer sowie der tiefgreifende Strukturwandel in der Automobilindustrie haben zu Unsicherheiten und Investitionszurückhaltung geführt. Das hat in den Orderbüchern deutliche Spuren hinterlassen“, erklärte VDMA-Konjunkturexperte Olaf Wortmann. Die Auftragseingänge aus den Euro-Ländern zeigen für 2019 ein Minus von 8 % , aus den Nicht-Euro-Ländern kamen 9 % weniger Aufträge.

Im Drei-Monats-Vergleich Oktober bis Dezember 2019 gibt der Branchenverband an, dass die Bestellungen insgesamt um real 11 % im Vergleich zum Vorjahr im Minus lagen: Die Inlandsorders sanken um 11 %, die Auftragseingänge aus dem Ausland sanken um 10 %. Die Bestellungen aus dem Euro-Raum gingen um 11 % zurück, aus den Nicht-Euro-Ländern kamen 10 % weniger Aufträge.

VDMA (ih)

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