VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers (Quelle: VDMA)

Dies war der stärkste Dämpfer seit der Finanzkrise 2008/09. "Die Erholung, die im Herbst 2020 begonnen hat, setzt sich fort, aber sie steht unverändert auf wenig festem Grund. Die Pandemie ist nicht vorbei, und die immer wieder aufflammenden Diskussionen um Lockdowns sowie die verschärften Reiserestriktionen sind ernstzunehmende Belastungen und erschweren einen nachhaltigen Aufschwung", so VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers.

Laut VDMA entwickelten sich die Bestellungen aus dem In- und Ausland im Dezember gleichermaßen positiv: Beide legten um real 7 % zum Vorjahr zu. Während aus den Euro-Ländern 1 % mehr Aufträge verbucht wurden, kamen aus den Nicht-Euro-Ländern 9 % mehr Orders. Durch den Jahresendspurt wurde im vierten Quartal 2020 ein Auftragsplus von 4 % verbucht. 

Die Gesamtjahresbilanz des Auftragseingangs stellt sich schlechter dar: Die Inlandsorders lagen 2020 um 6 % unter dem Vorjahresniveau und die Auslandsbestellungen um 13 % niedriger. Euro-Länder (-11 %) und Nicht-Euro-Länder (-13 %) blieben dabei fast im Gleichlauf. „Für uns als exportorientierte Branche ist entscheidend, dass die globale Nachfrage in diesem Jahr wieder stärker in Schwung kommt und möglichst störungsfrei bedient werden kann“, resümierte der VDMA-Chefvolkswirt. 
 

VDMA (ih)

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