Dr. Ralph Wiechers, VDMA-Chefvolkswirt (Quelle: VDMA)

„Für diese hohen Zuwächse spielt der Basiseffekt eine entscheidende Rolle: Im April 2020 verbuchten die Unternehmen als Folge der Pandemie ein besonders kräftiges Auftragsminus von 31 %“, erläutert VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers die aktuellen Zahlen. „Allerdings signalisieren die hohen Raten auch, dass der konjunkturelle Aufschwung weiter an Stärke gewinnt.“

Aus den Euro-Staaten kamen im April 81 % mehr Bestellungen, die Nicht-Euro-Länder steigerten ihre Orders um 77 %.

 „Sorgen bereiten uns die aktuell sehr angespannten Lieferketten”, so Dr. R. Wiechers. Denn eine ausreichende Versorgung mit Vorleistungen sei eine entscheidende Voraussetzung dafür, dass aus Auftragseingängen zeitnah Umsätze werden.

Die Drei-Monats-Betrachtung

Im weniger schwankungsanfälligen Drei-Monats-Zeitraum Februar bis April legten die Bestellungen um 34 % im Vergleich zum Vorjahr zu. Aus dem Inland kamen 24 % mehr Orders, die Auslandsaufträge legten um 39 % zu. Aus den Euro-Ländern wurde eine Steigerung von 41 % verbucht, aus den Nicht-Euro-Ländern kamen 39 % mehr Bestellungen.
 

VDMA (ih)

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