Freuen sich auf eine gemeinsame Zukunft mit neuer Struktur (v.l.): "wenglorMEL"-Geschäftsführer Torsten Hellerström, Leiter Bildverarbeitung & Software Christian Vollrath, Leiter der Geschäftseinheit Sensorik Volker Schnell und Wenglor-Geschäftsführer Rafael Baur (Quelle: Wenglor)

Mit der Umstrukturierung möchte die wenglor-Gruppe ihre beiden größten Kernkompetenzen Sensorik und Bildverarbeitung (BV) stärken. Ziel dabei ist es, die Komplexität der individuellen Industrieanforderungen zu reduzieren und Kunden vollintegrierte sowie leicht zu bedienende Komplettsysteme anzubieten.

"Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört", sagt wenglor-Geschäftsführer Rafael Baur, der die Entwicklungs- und Forschungszentren weltweit bei Wenglor verantwortet. "Durch das Zusammenführen und Ausbauen von Hardware- und Softwareabteilung unter einem Dach vor allem im Bereich Machine Vision können nun bereits vor und während der Entwicklungsphasen neuer Produkte Synergien genutzt werden. Die enge Verflechtung beider Disziplinen ist längst am Markt angekommen - die Grenzen sind fließend."

Bündelung des BV-Angebots 

Die Bereiche Machine-Vision-Software, Bildverarbeitung und Smart Cameras, 1D-/2D- und Barcode-Scanner sowie 2D-/3D-Sensoren sind ab sofort unter der Business Unit "wenglorMEL" vereint, die bislang nur für die 2D-/3D-Sensoren zuständig war. "Mit Christian Vollrath und seinem Team als echte Bildverarbeitungs- und Softwareexperten entsteht um ,wenglorMEL'-Geschäftsführer Torsten Hellerström ein echtes Exzellenzzentrum für diesen massiv wachsenden Geschäftsbereich", erläutert R. Baur. "Durch diese Neuorganisation wird unsere parametrierbare Standardsoftware ,uniVision' alle 2D-/3D-Hardwarekomponenten smart werden lassen. Für unsere Kunden bedeutet das, effizientere Produktionsanlagen schneller und kostengünstiger realisieren zu können."

Neue Heimat für Sensorik

Zudem soll die größte Wenglor-Geschäftseinheit Sensorik weiter ausgebaut werden und von den Synergien profitieren. So sollen die bislang bei "wenglorMEL" entwickelten Hochleistungssensoren von nun an am Hauptstandort in Tettnang produziert und unter der Leitung von Volker Schnell weiterentwickelt werden. In diesem Zug ist geplant, die Entwicklungskapazitäten um fast 20 % zu erhöhen. „Beide Einheiten – sowohl Sensorik als auch Bildverarbeitung – werden durch die neue Organisation gestärkt und Kompetenzen gebündelt“, resümiert R. Baur. „Wir freuen uns darauf, mit diesen beiden Teams in die Zukunft zu gehen und viele Innovationen mit zwei starken Exzellenzzentren hervorzubringen.“

Wenglor (ih)

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