Die Nominierten des Industrie 4.0 Innovation Award 2019:

Mit seiner neuen UHF-Reader-Familie Q300 mit Ethernet-Schnittstelle geht Turck einen weiteren Schritt in Richtung Industrie 4.0. Der Reader lässt sich soft- wie hardwareseitig leicht installieren. Der Q300 kann sowohl in der Logistik eingesetzt werden, wo UHF-Technologie für hohe Reichweiten gefordert ist, aber auch klassische HF-Domänen wie die Identifikation von Werkstückträgern in der Produktion übernehmen.

RFID-Nutzer profitieren vor allem von der Plattform- und Schnittstellenvielfalt der Q300-Reader. Bis zu vier externe Antennen können direkt am Reader angeschlossen werden, was den Aufbau von hochperformanten Gate-Applikationen im Multiplexbetrieb erleichtert. Auch der direkte Anschluss von Triggern und Signalen über universelle IO erleichtert die Installation.

Mit bis zu 2 W Ausgangsleistung erreichen die Reader hohe Schreib-Lese-Reichweiten. Ihre umschaltbare Antennen-Polarisation schließt Leselöcher auch bei hoher Leistung in jeder Umgebung aus. Über ihre integrierte Ethernet-Schnittstelle werden alle Q300-Reader nicht nur direkt an Industriesteuerungen, ERP- oder andere Systeme angebunden, sondern über „Power over Ethernet“ (PoE) auch mit Spannung versorgt. Zusätzliche Interfaces oder Industrie-PC im Feld sind bei der Q300-Familie nicht erforderlich. Als IP67-Reader unterstützen sie die konsequente Trennung zwischen Produktionsebene und Unternehmens-IT.

Kriterien aus Sicht des einreichenden Unternehmens, die das Produkt zu einer Industrie-4.0-Innovation machen:

Der UHF-Reader Q300 kombiniert die positivien Eigenschaften von HF und UHF in einem einzigen Schreib-Lese-Kopf, der mehrere Einzelgeräte ersetzen kann und so effiziente Identifikation erlaubt. Damit unterstützt er die Anforderungen der Logistik (Erfassung über große Reichweiten, auch im Pulk), aber auch das „Item-Level-Tagging“, also die Identifikation einzelner Bauteile anstatt nur der Werkstückträger – eine wichtige Voraussetzung für smarte Produktionsprozesse mit Industrie-4.0-Ansatz.

Produktnutzen für den Kunden:

Der Q300 vereint die gesamte RFID-Technik in einem robusten IP67-Gehäuse und trennt Produktionsebene und Unternehmens-IT. Alles, was zu Identifikation von Items für Industrie 4.0 notwendig ist, ist an Bord. Das Ethernet-Kabel reicht alleine aus, um die Daten in überlagerte Steuerungen oder andere IT-Systeme zu liefern.

Mit seiner Vielfalt an Ethernet-Schnittstellen (Profinet, Ethernet/IP, Modbus TCP) und Plattformen (Codesys, Linus, Windows, OPC UA) sowie externen Antennen zeichnet sich der UHF-Schreib-Lese-Kopf aus. Der Anwender muss nicht fünf Schreib-Lese-Köpfe und ein RFID-Interface anschaffen, sondern kann viele Applikationen mit einem Q300 und bis zu vier externen passiven Antennen realisieren. So kann der Q300 bei Anwendungen in UHF-Domänen wie der Logistik ebenso punkten wie in klassischen HF-Domänen wie dem steuerungsnahen Produktionsumfeld.

Nachweis der Alleinstellungsmerkmale bzw. des Kundennutzens in der praktischen Anwendung?

Da die Markteinführung erst vor Kurzem erfolgte, sind konkrete Kundenanwendungen derzeit noch nicht realisiert. Es laufen aber aktuell bereits einige Projekte an.

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Vorjahrespreisträger:

201820172016
Platz 1SiemensKukaWago
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Platz 3Bosch RexrothB&RBosch Software