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Details zur Bewerbung

Der Industrie 4.0 Innovation Award wird 2021 zum sechsten Mal von der VDE VERLAG GmbH in Zusammenarbeit mit dem „ZVEI“ und dem „Standardization Council Industrie 4.0“ ausgeschrieben und verliehen. Die Ausschreibung richtet sich an alle Unternehmen und Institutionen aus dem In- und Ausland.

Zur Teilnahme zugelassen sind Produkte und Innovationen, die einen gewinnbringenden bzw. unterstützenden Beitrag im Zusammenhang mit Industrie 4.0 leisten. Sie müssen verfügbar sein und einen nachweislichen Industrie-4.0-Bezug haben.

Folgende Kriterien werden bei der Bewertung berücksichtigt:

  1. Förderung der horizontalen oder/und vertikalen Integration durch Unterstützung herstellerunabhängiger Standards; durchgehende Digitalisierung vom Shop Floor bis zum Top Floor.
  2. Service-Orientierung oder Nutzung neuer Geschäftsmodelle
  3. Hoher Rationalisierungsgrad oder Ressourceneinsparung im Fokus
  4. Innovationsgrad bzw. Neuigkeitsausprägung bzw. Konformität zu RAMI 4.0

Der nachfolgende Fragebogen muss vollständig ausgefüllt eingereicht werden. Die Eintragungen sind klar, eindeutig und in verständlichem Deutsch zu formulieren, mit elektronischen Medien auszuführen und an die eingangs erwähnte E-Mail-Adresse einzureichen. Die angegebene Zeichenzahl darf nicht überschritten werden. Ein druckbares Produktbild (Auflösung: 300 dpi auf eine Bildbreite von 9 cm) sowie ein druckbares Firmenlogo sollten als jpg-Datei an die Einreichungsmail angehängt werden. Das Datenvolumen der Einreichungs-Mail darf 8 Mbyte nicht überschreiten.

Mit der Teilnahme stimmt jedes Unternehmen zu, dass sein Logo, das Produktbild sowie der eingereichte Text in den Fachmedien des VDE VERLAG publiziert werden dürfen.

Pro Unternehmen ist immer nur eine Einreichung möglich!

Mitarbeiter von Jurymitgliedern sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Pro Anmeldung wird eine Teilnahmegebühr in Höhe von € 360,00 zzgl. MwSt. erhoben, die von der VDE VERLAG GmbH nach Eingang der Bewerbungsunterlagen in Rechnung gestellt werden.

Für die Top-10-Nominierten wird eine zusätzliche Gebühr in Höhe von € 300,00 zzgl. MwSt. nach der Nominierung erhoben.

Details zum Abstimmungsverfahren

In einem zweistufigen Abstimmungsverfahren werden die Top 3 ermittelt: Im ersten Schritt werden alle beim VDE VERLAG eingegangenen Einreichungen von einer unabhängigen Jury geprüft. Die Jury wählt die aus ihrer Sicht zehn besten Industrie-4.0-Innovationen.

Die Expertenjury besteht aus:

  • Angelo Bindi, 1. Vorsitzender MES D.A.CH Verband
  • Ronald Heinze, Verlagsleiter Zeitschriften, VDE VERLAG
  • Gunther Koschnick, Geschäftsführer Fachverband Automation, ZVEI
  • Dr.-Ing. Olaf Sauer, stellvertretender Institutsleiter Fraunhofer IOSB
  • Prof. Dr.-Ing. Martin Ruskowski, Forschungsbereichsleiter Innovative Fabriksysteme, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz

Im zweiten Schritt stellt der VDE VERLAG die Top 10 in seinen Fachmedien etz elektrotechnik & automation und openautomation (Printmedium, Newsletter, Online-Portal) vor. Parallel wird am 1. September 2021 das Online-Abstimmungsverfahren eingeleitet. Über dieses ist eine öffentliche Bewertung möglich. Die Online-Abstimmung endet am 31. Oktober 2021. Der VDE VERLAG ermittelt im Anschluss die drei meist gevoteten Industrie-4.0-Innovationen.

Die Preisverleihung findet im November 2021 statt. Den Firmenvertretern der drei ausgewählten Industrie-4.0-Innovationen wird der Industrie 4.0 Innovation Award Pokal überreicht.

Die Preise

Die zehn für den Industrie 4.0 Innovation Award nominierten Unternehmen erhalten das Industrie 4.0 Innovation Award Logo zu ihrer freien Verwendung.

Die drei Gewinner erhalten einen attraktiven Industrie 4.0 Innovation Award Pokal. Außerdem werden ihre gekürten Produkte in der etz elektrotechnik & automation, der openautomation oder im Digital Factory Journal redaktionell vorgestellt.

1. Preis
Dreiseitiger Fachbeitrag mit ausführlicher Vorstellung des Gewinnerprodukts. Darin eingeklinkt ein Kurzinterview mit Geschäftsführung oder Produktmanager.

2. Preis
Dreiseitiger Fachbeitrag mit ausführlicher Vorstellung des Gewinnerprodukts.

3. Preis
Dreiseitiger Fachbeitrag mit ausführlicher Vorstellung des Gewinnerprodukts.

Die Vorjahrespreisträger

  2020 2019 2018 2017 2016
Platz 1 Schaeffler Weidmüller Siemens Kuka Wago
Platz 2 Wittenstein PIA Automation Holo|One Eaton Videc
Platz 3 Harting Pickert & Partner Bosch Rexroth B&R Bosch Software

Vorstellung der Gewinner des Industrie 4.0 Innovation Award 2020

Harting Electronics GmbH: Harting T1 Industrial

Harting T1 Industrial (Quelle: Harting Electronics GmbH)

Harting Electronics GmbH: Harting T1 Industrial

Produktbeschreibung

Single Pair Ethernet beschreibt die Ethernet-Datenübertragung über nur noch ein Paar verdrillter Kupferadern, im Gegensatz zu bisheriger Ethernetverkabelung über zwei oder vier Adernpaare. Für diesen neuen "Physical Layer" der Datenübertragung, braucht es eine einheitliche Schnittstelle für Industrieanwendungen.

Kernelement der neuen Harting-T1-Industrial-Steckverbinderfamilie ist eine nach IEC 63171-6 genormte und industrietaugliche Schnittstelle für Single Pair Ethernet, die von IP20 bis IP65/67 allen Anforderungen gerecht wird. Dazu kann das Steckgesicht, welches einer Art Containerprinzip folgt, beliebig in bekannte Standardgehäuseformen integriert werden. So wird es Schnittstellen in M8-Gehäusen geben, später in M12 und weiteren bekannten Bauformen. Harting hat nicht nur Steckverbinder und andere Komponenten im Blick, sondern ein ganzes Single-Pair-Ethernet-Ökosystem. Dazu gehören neben Schnittstellen und Leitungen auch die geräteseitigen Anforderungen bis auf die Platine und die passende Ansprache von potenziellen Teilnehmern dieses Ökosystems aus weiteren Märkten. Dabei basieren alle Versionen auf einem einheitlichen Steckgesicht und decken alle vom Markt geforderten Spezifikationen ab. Das waren die Gründe, weshalb sich der Harting-Vorschlag für ein einheitliches Steckgesicht bei allen internationalen Normungsgremien, wie ISO/IEC, TIA und IEEE802.3, durchgesetzt hat. Die Norm wurde Anfang 2020 veröffentlicht und steht Anwendern offen zur Verfügung.

Kriterien aus Sicht des einreichenden Unternehmens, die das Produkt zu einer Industrie-4.0-Innovation machen

Ethernet reichte bisher nur bis in die Steuerungsebene und muss dann über Gateways in die Welt der Bussysteme wechseln. Mit SPE kann die große Zahl an Sensoren in der Feldebene mit schnellem Ethernet direkt angesprochen werden. Das bietet Anwendern eine neue Durchgängigkeit und mit TSN auch Echtzeitfähigkeit. Harting sieht SPE als Alternative zu den bisherigen feinen Verzweigungen der Feldebene. SPE und T1 Industrial bringen Ethernet von der Cloud bis an jeden Sensor und ermöglichen so das IoT.

Produktnutzen für den Kunden

  • höhere Datenraten bis ins die Feldebene,
  • Power over Dataline (Daten und Power),
  • gezielte Adressierung über TCP/IP,
  • Echtzeitfähigkeit über TSN-Protokolle möglich,
  • Materialeinsparung, ein Aderpaar statt zwei oder vier,
  • Steckgesicht genormt nach IEC 63171-6,
  • Ausgewählt als Standard bei ISO/IEC JTC 1 / SC 25 / WG3, die Gruppe die die internationale Verkabelungsnorm 11801-x erstellt und auch bei TIA TR42 (Verkabelungsnormen Nordamerika),
  • Steckgesicht auch bei IEEE802.3cg 10 Mbit/s bis zu 1.000 m im Standard als Geräteschnittstelle spezifiziert,
  • Steckgesicht als universeller Container nutzbar für diverse Gehäuse (M8, M12, weitere),
  • Gewichtsersparnis 1,6 kg pro 100 m Leitung in der Bahn als Einsparpotenzial,
  • Torsions- und Biegezyklen dünnerer Leitungen bei der Roboterbewegung geringer,
  • vollständig geschirmte und robuste Industrieschnittstelle sowie
  • verfügbar als Konfektion und feldkonfektionierbar.

Nachweis der Alleinstellungsmerkmale bzw. des Kundennutzens in der praktischen Anwendung

Der Markt für SPE ist momentan erst in der Entstehung. So laufen schon zahlreiche Design-in-Projekte, aber bis sich SPE in den verschiedenen Zielmärkten vollständig durchgesetzt hat, wird es voraussichtlich noch drei bis fünf Jahre dauern. Neben Harting zeigte auch Belden Hirschmann und EKF bereits erste Ethernetswitches mit der IEC-63171-6-Schnittstelle.

Zur Abstimmung

Harting Electronics GmbH

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