Details zum Abstimmungsverfahren

In einem zweistufigen Abstimmungsverfahren werden die Top 3 ermittelt: Im ersten Schritt wurden alle beim VDE VERLAG eingegangenen Einreichungen von einer unabhängigen Jury geprüft. Die Jury hat nun die aus ihrer Sicht zehn besten Industrie-4.0-Innovationen ausgewählt.

Die Expertenjury besteht aus:

  • Angelo Bindi, 1. Vorsitzender MES D.A.CH Verband
  • Ronald Heinze, Verlagsleiter Zeitschriften, VDE VERLAG
  • Gunther Koschnick, Geschäftsführer Fachverband Automation, ZVEI
  • Dr.-Ing. Olaf Sauer, stellvertretender Institutsleiter Fraunhofer IOSB
  • Prof. Dr.-Ing. Martin Ruskowski, Forschungsbereichsleiter Innovative Fabriksysteme, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz

Im jetzt angelaufenen zweiten Schritt stellt der VDE VERLAG die Top 10 in seinen Fachmedien etz elektrotechnik & automation und openautomation (Printmedium, Newsletter, Online-Portal) vor. Parallel wurde am 3. September 2020 das Online-Abstimmungsverfahren eingeleitet. Über dieses ist nun die öffentliche Bewertung möglich. Die Online-Abstimmung endet am 31. Oktober 2020. Der VDE VERLAG ermittelt im Anschluss die drei meist gevoteten Industrie-4.0-Innovationen.

Die Preisverleihung findet im November 2020 statt. Den Firmenvertretern der drei ausgewählten Industrie-4.0-Innovationen wird der Industrie 4.0 Innovation Award Pokal überreicht.

Zur Abstimmung

Die Nominierten für den Industrie 4.0 Innovation Award 2020

(In alphabetischer Reihenfolge der Firmennamen)

Logi.cals GmbH: „Logi.Safe“

„Logi.Safe“ (Quelle: Logi.cals GmbH)

Logi.cals GmbH: „Logi.Safe“

Produktbeschreibung

Produkte werden immer „intelligenter“: Ein Beispiel dafür ist der Mähroboter statt des von Hand geschobenen Rasenmähers. Hersteller stehen vor der gesetzlichen Anforderung, Risiken in der Anwendung zu minimieren. Hier kommt die Maschinenrichtlinie mit Funktionaler Sicherheit zum Tragen, die Basics zu Sicherheits- und Schutzanforderungen regelt. Der Entwicklungsaufwand für Funktionale Sicherheit ist aber gerade für kleine und mittelständische Unternehmen kaum leistbar – unter wirtschaftlichen wie zeitlichen Aspekten.

Mit dem zertifizierten Safety-Baukasten von Logi.cals sind Produkte mit den geforderten Sicherheitsfunktionen schnell und preiswert realisierbar. Logi.Safe eröffnet die Möglichkeit, für funktional sichere Mikrocontroller oder IPC eine neue browserbasierte Programmier- und Parametrierlösung in Verbindung mit einem sicheren SPS-Laufzeitsystem einzusetzen. Dies erlaubt auf einfache Weise, selbst erstellte Bibliotheken mithilfe einer Safety-Toolchain selbst zu qualifizieren und beispielsweise über eine Cloudlösung auf die Steuerung zu laden. Der im Browser laufende Editor ermöglicht dann eine sichere Parametrierung bzw. Programmierung direkt auf der Steuerung.

Der notwendige Zertifizierungsprozess von Safety-Komponenten macht Updates und Upgrades bisher nur bedingt möglich, denn sie sind aufwändig und teuer. Auch das Problem löst Logi.cals mit Logi.Safe und seinem browserbasierten Baukasten. Das gesamte System ist branchenneutral und weitestgehend plattformunabhängig.

Kriterien aus Sicht des einreichenden Unternehmens, die das Produkt zu einer Industrie-4.0-Innovation machen

Die Umsetzungsempfehlungen zu Industrie 4.0 sehen „Sicherheit als erfolgskritischen Faktor“. Also werden Sicherheitsfunktionen gefordert, die Mensch, Maschine und Umwelt schützen. Damit sind Hersteller gefordert, Fail-Safe-Fähigkeiten in ihre Systeme zu implementieren.

Logi.Safe vereinfacht dies massiv, und durch die Browserbasierung sowie die Möglichkeit, sichere Bibliotheken über die Cloud zu verteilen, ist eine Integration in verteilte und flexible Engineering-Umgebungen einfach realisierbar.

Produktnutzen für den Kunden

  • Logi.Safe ermöglicht schnelle und maßgeschneiderte Lösungen,
  • die vorhandenen TÜV-Zertifikate der einzelnen Module reduzieren Entwicklungszeit und -kosten und verkürzen einen eventuellen Zertifizierungsprozess von Safety-Komponenten,
  • mit dem browserbasierten Baukastensystem Logi.Safe sind ohne viel Aufwand und Kosten Updates und Upgrades möglich,
  • durch die Browserbasierung benötigt der Applikationsentwickler keine separate Entwicklungssoftware und erspart sich komplexes und fehleranfälliges Konfigurationsmanagement,
  • Logi.Safe bietet eine sichere Entwicklungsplattform im Rahmen der „Sicherheit als erfolgskritischer Faktor für die Industrie 4.0“ und
  • um die funktionale Sicherheit einfach umzusetzen, steht passend zu Logi.Safe ein vorzertifizierter Hardware-Baukasten mit einer zweikanaligen Architektur, gängigen Schnittstellen und sicheren IO zur Verfügung. Zur Feldbusanbindung werden die Optionen „FSoE“ und Profisafe angeboten.

Nachweis der Alleinstellungsmerkmale bzw. des Kundennutzens in der praktischen Anwendung

Im ersten Schritt haben ausgewählte Unternehmen Logi.Safe in der Erprobung. Realisierte Beispielprojekte sind zu finden bei zwei internationalen Komponentenherstellern für Automatisierungstechnik sowie einem Spezialisten der Gebäudeautomation.

Die Logi.cals-Schwesterfirma und Kooperationspartner ISH-Ingenieursozietät GmbH aus Kreuztal/Deutschland führt die Integration von Logi.Safe und der selbst entwickelten Referenzhardware durch. Die TÜV-Zertifizierung erfolgt unter Verwendung dieses Systems. Logi.Safe kann jedoch auch mit anderen geeigneten Lösungen genutzt werden.

Zur Abstimmung

Logi.cals GmbH

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