Analog Devices stellt CodeFusion Studio 2.0 vor, um die Entwicklung von Embedded-KI zu vereinfachen und zu beschleunigen. (Quelle: ADI)
Analog Devices stellt CodeFusion Studio 2.0 vor, um die Entwicklung von Embedded-KI zu vereinfachen und zu beschleunigen. Die neue Softwareversion integriert eine erweiterte Hardwareabstraktion, eine nahtlose KI-Integration sowie leistungsstarke Automatisierungswerkzeuge, die den gesamten Entwicklungsprozess – von der Konzeptphase bis zur Bereitstellung – über ADIs vielfältige Prozessor- und Mikrocontrollerfamilien hinweg optimieren.
„Die nächste Ära der Embedded Intelligence erfordert, bestehende Hürden in der KI-Entwicklung zu überwinden“, erklärt Rob Oshana, Senior Vice President der Software and Digital Platforms Group bei ADI. „CodeFusion Studio 2.0 transformiert das Entwicklererlebnis, indem es bislang fragmentierte KI-Workflows zu einem durchgängigen Prozess zusammenführt. Entwickler können damit das volle Potenzial der modernsten ADI-Produkte ausschöpfen, sich stärker auf Innovation konzentrieren und ihre Markteinführungszeit deutlich verkürzen.“
End-to-End-KI-Workflows
CodeFusion Studio 2.0 unterstützt nun vollständige End-to-End-KI-Workflows, sodass Entwickler eigene Modelle einbringen und diese effizient auf ADIs Prozessoren und Mikrocontrollern bereitstellen können – von stromsparenden Edge-Geräten bis zu leistungsstarken DSP (Digital Signal Processors).
Die Plattform, basierend auf Microsoft Visual Studio Code, bietet integrierte Tools zur Modellkompatibilitätsprüfung, zur Erstellung von Leistungsprofilen und zur Optimierung von Deployments. So werden eine robuste Bereitstellung und eine deutlich schnellere Markteinführung ermöglicht.
Ein neues, auf Zephyr basierendes modulares Framework erlaubt die Erstellung von Laufzeit-Performance-Profilen für KI/ML-Workloads, inklusive schichtweiser Analyse und nahtloser Integration in ADIs heterogene Plattformen. Durch die Bündelung verschiedener Toolchains vereinfacht sich die Implementierung von Machine-Learning-Anwendungen und die Transparenz über die Systemleistung steigt.
Neue Entwicklungserfahrung
Der aktualisierte CodeFusion Studio System Planner unterstützt jetzt Multicore-Anwendungen und eine erweiterte Gerätekompatibilität. Einheitliche Konfigurations-Tools reduzieren die Komplexität über das gesamte Hardware-Ökosystem von ADI hinweg.
Entwickler profitieren zudem von integrierten Debugging-Funktionen, darunter Core-Dump-Analysen und GDB-Unterstützung (GNU Debugger), die Fehlersuche und -behebung deutlich effizienter und intuitiver machen.
ADI treibt seine digitale Roadmap konsequent voran
CodeFusion Studio 2.0 markiert einen weiteren Meilenstein in ADIs Strategie, eine offene Embedded-Entwicklungsplattform bereitzustellen und unterstreicht das Engagement des Unternehmens für „Developer-First“-Tools, die Komplexität reduzieren und Innovationen beschleunigen.
Im Zuge der fortschreitenden digitalen Roadmap plant ADI zukünftige Versionen, die die Grenzen der Embedded Intelligence weiter verschieben – mit noch tieferer Hardware-Software-Integration, erweiterten Laufzeitumgebungen und neuen Funktionen, die gezielt auf die sich wandelnden Anforderungen der Entwickler zugeschnitten sind, insbesondere beim Experimentieren mit physischer KI.
„Unternehmen, die ,physically aware AI'-Lösungen entwickeln, werden ganze Branchen transformieren und neue Marktchancen schaffen“, betont Paul Golding, Vice President für Edge AI und Robotics bei ADI. „Deshalb schaffen wir ein Ökosystem, das Entwicklern erlaubt, KI-Modelle nahtlos auf ADI-Hardware zu optimieren, bereitzustellen und zu evaluieren – auch ohne physischen Zugriff auf eine Platine. CodeFusion Studio 2.0 ist ein weiterer Schritt, um unseren Kunden echte physische Intelligenz an die Hand zu geben und sie zu befähigen, Systeme zu entwickeln, die lokal wahrnehmen, schlussfolgern und handeln – im Rahmen der physikalischen Grenzen der realen Welt.“