Grafische Darstellung des Ergebnisses einer Frage im Rahmen des Bosch Tech Compass

Ein Ergebnis des Bosch Tech Compass: Bei der Frage, welche Technologien positive Auswirkungen auf die Gesellschaft haben werden, gibt es deutliche regionale Unterschiede (Quelle: Bosch)

"Statt im Ofen, die Pizza lieber mit dem 3D-Drucker zubereiten – Technologie hat heutzutage das Potenzial, fast alles möglich zu machen. Die Befragten weltweit sind sich allerdings einig, dass sich Technologie mehr auf die Bewältigung der großen Herausforderungen unserer Zeit konzentrieren sollte, anstatt auf individuelle Bedürfnisse einzugehen (83 %)", gibt Bosch in einer Pressemeldung an. So zeige die Umfrage zum Beispiel, dass mehr als drei von vier Befragten weltweit den technologischen Fortschritt als Schlüssel zur Bekämpfung des Klimawandels sehen. „Der Bosch Tech Compass zeigt: Die Menschen wünschen sich, dass Technologie die großen Herausforderungen unserer Zeit löst und den Alltag in vielen Bereichen erleichtert. Deshalb treiben wir bei Bosch technologische Lösungen voran, die den Menschen dienen: Technik fürs Leben“, sagt Bosch-CEO Stefan Hartung.

Regionale Unterschiede

Trotz des weltweiten Vertrauens in den technologischen Fortschritt gibt es bei den Befragten aber durchaus Unterschiede, wenn es um die Frage geht, zu welchem Zweck Technologie genutzt wird: Während die Chinesen (83 %) und Inder (77 %) zuversichtlicher sind, dass Technologie derzeit ausreichend eingesetzt wird, um die großen Probleme unserer Zeit anzugehen, glaubt dies nur eine Minderheit der Menschen in den USA (47 %), Großbritannien (37 %) und Deutschland (29 %).

Auch bei der Frage, welche Technologien positive Auswirkungen auf die Gesellschaft haben werden, gibt es regionale Unterschiede: Deutschland, Großbritannien und die USA setzen große Hoffnungen in grüne Technologien wie Climate Engineering, Biotechnologie und Wasserstoff. China und Indien sind hingegen davon überzeugt, dass sich intelligente und vernetzte Technologien wie KI und 5G positiv auf die Gesellschaft auswirken werden. Rund ein Drittel aller Befragten in den USA und Europa gibt jedoch an, KI als die größte technologische Bedrohung zu sehen.

„Diese Vorbehalte abzubauen und Vertrauen in digitale Technologien aufzubauen – das wird in der Zukunft von entscheidender Bedeutung sein und sich auch auf das Verhalten der Verbraucher auswirken“, so S. Hartung.

Vertauen schaffen

Das zeigt auch ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Vier von fünf Menschen weltweit glauben, dass der Erfolg eines Unternehmens davon abhängt, in Zukunft digitales Vertrauen bei seinen Kunden aufzubauen. Denn das wird nach Meinung der weltweit Befragten immer wichtiger: Für 43 % spielt Vertrauen in der digitalen Welt eine größere Rolle als in der analogen Welt. „Aus diesem Grund hat Bosch sich mit dem KI-Kodex Leitlinien für den Umgang mit Künstlicher Intelligenz gegeben und damit einen wichtigen Beitrag zur öffentlichen Debatte geleistet“, gibt S. Hartung an.

Der Traum vom Beamen lebt weiter

Die Umfrage zeigt außerdem, dass der Traum vom Beamen immer noch existent ist. Mehr als ein halbes Jahrhundert, nachdem Star Trek zum ersten Mal über die Mattscheibe geflimmert ist, übt die Idee der Teleportation weiterhin Faszination aus – insbesondere in Deutschland. Auf die Frage, wie sie sich in Zukunft – unabhängig von der technischen Machbarkeit – am liebsten fortbewegen möchten, nennen mehr als ein Drittel (39 %) der Menschen hierzulande: Beamen. Damit zeigen sich die Deutschen im internationalen Vergleich besonders experimentierfreudig, gefolgt von China mit 34 %. Auch in Großbritannien (27 %), den USA (20 %) und Indien (10 %) findet Teleportation einige Fans. An erster Stelle steht mit 56 % das von Menschen gesteuerte Auto, gefolgt von Flugzeugen (40 %) und Zügen (32 %).

Bosch (ih)

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