Jürgen Schrödel, Managing Director Copa-Data Deutschland. (Quelle: Copa-Data)
"Während viele Industrieunternehmen 2025 weiterhin mit Investitionszurückhaltung konfrontiert waren, ist es Copa-Data gelungen, sich erfolgreich in diesem Umfeld zu behaupten", freut man sich. "Das Wachstum basiert insbesondere auf einem klaren Verständnis industrieller Wertschöpfungsketten und der Fähigkeit, Kunden dort zu unterstützen, wo wirtschaftlich sinnvoller Impact erzielt werden kann."
Im Jahr 2025 stand das Thema Retrofit im Fokus: So begleitete Copa-Data zahlreiche Unternehmen dabei, bestehende Anlagen effizienter, transparenter und leistungsfähiger zu machen. Als Ziel wird genannt, mit überschaubaren Investitionen einen messbaren Business-Impact und einen klaren ökonomischen Benefit für die Betreiber zu realisieren. „Mit zenon bieten wir weit mehr als eine Softwareplattform. Wir begreifen zenon als wirtschaftliches Betriebssystem industrieller Wertschöpfung, das Daten von der Feldebene bis in übergeordnete Systeme durchgängig verfügbar macht“, sagt Jürgen Schrödel, Geschäftsführer von Copa-Data Deutschland.
Gezielte Investitionen
Bei der strategischen Planung für das kommende Jahr blickt das Unternehmen auf prognostizierte Investitionsvorhaben: „Wir schauen sehr genau hin, wo investiert wird“, sagt J. Schrödel. „In den vergangenen Jahren waren massive Investitionsrückgänge zu verzeichnen. Deshalb haben wir uns 2025 stark auf bestehende Anlagen fokussiert. Für 2026 erwarten wir jedoch wieder mehr Investitionen, insbesondere im Bereich Infrastruktur. Hier können wir potenzielle Kunden mit intelligenten Building-Management-Systemen unterstützen und ihre Produktivität nachhaltig steigern.“ Als ein zentraler Erfolgsfaktor wird dabei die Datendurchgängigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette angegeben. "Sie bildet die Grundlage für fundierte Entscheidungen, höhere Effizienz und langfristige Wettbewerbsfähigkeit. Auch Themen wie Cyber-Security, Green-Manufacturing und Modularisierung bleiben weiterhin wichtig", so die Experten.
SPS 2025 gibt zusätzlichen Auftrieb
"Ein wichtiger Impuls für die positive Entwicklung in Deutschland war auch die SPS – Smart Production Solutions 2025 in Nürnberg", wird weiter berichtet. So habe man dort eine hohe Besucherfrequenz verzeichnet, intensive Kundengespräche geführt und Projektanbahnungen eingeleitet – insbesondere zu den Themen Digitalisierung bestehender Anlagen, Retrofit, Energieeffizienz und Building Management. Die hohen Besucherzahlen werden als Bestätigung gesehen, dass der Bedarf an Lösungen mit klarem wirtschaftlichem Nutzen weiter steigt. „Unternehmen suchen weniger nach Visionen, sondern nach konkret umsetzbaren Konzepten, die kurzfristig Wirkung entfalten und messbare wirtschaftliche Vorteile bringen“, so J. Schrödel.
Basis für zukünftige Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz
Über die kurzfristige Effizienzsteigerung hinaus will Copa-Data mit seiner Softwareplattform zenon eine entscheidende Basis für zukünftige Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz schaffen. Denn Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz von KI sind hochwertige, strukturierte und kontextualisierte Daten. "Mit zenon werden genau diese Daten entlang der gesamten Wertschöpfungskette erhoben, zusammengeführt und in ihren jeweiligen betrieblichen Kontext gesetzt. Die Kontextualisierung von Daten ist dabei entscheidend, um Informationen nicht nur zu sammeln, sondern sie für weiterführende Analysen und KI-gestützte Anwendungen nutzbar zu machen", erläutern die Experten. Auf diese Weise möchte Copa-Data seine Kunden dabei unterstützen, heute die Voraussetzungen für die digitalen und KI-basierten Geschäftsmodelle von morgen zu schaffen.