Drei EMAS-Urkunden für die drei Jumo-Werke in Fulda: IHK Präsident Dr. Christian Gebhardt, Jumo-Geschäftsführer Dr. Steffen Hoßfeld; IHK Hauptgeschäftsführer Michael Konow (vordere Reihe, von links nach rechts); Florian Belz, Umweltmanagementbeauftragter Jumo; Matthias Raab, Leitung Managementsysteme Jumo; Maximilian Schlichtherle, Nachhaltigkeitsmanager Jumo (hintere Reihe). (Quelle: Jumo)
„Die EMAS-Urkunde ist ein weiterer Schritt Richtung quantifizierbarer Nachhaltigkeit. Der Umwelt- und Ressourcenschutz ist bereits seit mehr als 30 Jahren ein fester Bestandteil unserer Philosophie und wurde in den vergangenen Jahren durch viele Maßnahmen weiter gestärkt und ausgebaut“, betont Jumo -Geschäftsführer Dr. Steffen Hoßfeld.
EMAS steht für „Eco-Management and Audit Scheme“ und ist ein freiwilliges Umweltmanagementsystem der Europäischen Union. Es hilft Organisationen, ihre Umweltleistung zu verbessern und ihre Umweltauswirkungen zu minimieren. "EMAS ist ein anspruchsvolles System, das über internationale Umweltmanagementnormen wie ISO 14001 hinausgeht", berichtet Jumo in einer Meldung. Und weiter: "Als EMAS-registriertes Unternehmen leistet Jumo einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz, mit Fokus auf effiziente Maschinen, Anlagen und Prozesse sowie ein tiefgründiges Abfall-, Recycling- und Gefahrstoffmanagement."
„Das Unternehmen übernimmt somit eine gesellschaftliche Verantwortung für die Region Fulda und weit darüber hinaus“, betont Dr. Christian Gebhardt, Präsident der IHK Fulda. Jumo schafft durch Einführung der EMAS mehr Transparenz in Sachen Umwelt und Nachhaltigkeit, wie Michael Konow, Hauptgeschäftsgeschäftsführer der IHK Fulda, ergänzt.
Mit der EMAS-Einführung und Veröffentlichung der Umwelterklärung berichtet das Unternehmen fortan jährlich über den Stand seiner Umweltleistungen und -ziele. „Ziel ist es, Kunden, Geschäftspartnern, Mitarbeitenden sowie der interessierten Öffentlichkeit zu zeigen, wie Umweltschutz bei Jumo gelebt und kontinuierlich verbessert wird“, unterstreicht Florian Belz, Umweltmanagementbeauftragter und Teamleitung Umwelt-/Arbeitsschutzmanagement bei Jumo .
Die aktuelle Umwelterklärung 2024 wurde von einem unabhängigen Umweltgutachter geprüft und bestätigt die Einhaltung aller Anforderungen der EMAS-Verordnung.
Energieeffizienz im neuen Werk Sensilo
Mit dem neuen Werk Sensilo im Technologiepark Fulda-West setzt das Unternehmen nach eigenen Angaben neue Maßstäbe in Sachen Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. So nutze das Werk modernste Technologien zur Energiegewinnung, darunter eine effiziente Wärmerückgewinnung mittels Nutzung moderner Wärmetauscher und Erdwärmesonden (Geothermie) für die Gebäudeklimatisierung. Weiterhin wurde auf dem Gebäude eine 700 kWp starke Photovoltaikanlage installiert, welche grünen Strom liefert. In Zeiten, wenn kein eigener Strom produziert wird, kauft das Unternehmen 100 % TÜV-zertifizierten Ökostrom vom Energieversorger zu. Somit ist dieses Werk frei von fossilen Energieträgern in der Energieversorgung.
In weiteren Umweltinitiativen aktiv
Wie das Unternehmen weiter berichtet, ist es seit 1999 nach DIN EN ISO 14001 zertifiziert und engagiert sich als Gründungsmitglied der Umweltallianz Hessen für einen effizienten betrieblichen Umweltschutz. Darüber hinaus ist Jumo Mitglied der Initiative Nachhaltiges Wirtschaften (Charta der Initiative für verantwortungsvolles, nachhaltiges Wirtschaften, Land Hessen) und unterstreicht seinen Anspruch, Nachhaltigkeit als Aufgabe für ein zukunftsorientiertes Wirtschaften mit regionaler Verbundenheit und sozialem Engagement zu vereinen.
"Jumo ist Mitglied des UN Global Compact, unterstützt die 17 Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen (SDGs) und bekennt sich zu den zehn Prinzipien in den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsprävention. Dieses Engagement stärkt Jumos Verantwortung, nachhaltiges Wirtschaften aktiv umzusetzen und einen Beitrag zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft zu leisten", heißt es von Unternehmensseite.
„Mithilfe der doppelten Wesentlichkeitsanalyse hat Jumo die für die Organisation relevanten SDG ermittelt und verfolgt diese konsequent in seinen Zielen. Sie helfen Jumo dabei, zentrale ökologische, soziale und wirtschaftliche Herausforderungen ganzheitlich zu denken und das unternehmerische Handeln verantwortungsvoll auszurichten“, erläutert Matthias Raab, Leitung Managementsysteme Jumo.