Christopher Walzel, CPO, und Moritz König, CEO bei Facturee, planen 20 % Personalzuwachs für 2026. (Quelle: Facturee)
„Für 2026 haben wir ehrgeizige Ziele. Wir wollen für noch mehr Unternehmen zur ersten Wahl für eine zuverlässige, digitale Beschaffung werden – gerade in volatilen Zeiten wie diesen. Dazu bauen wir unsere Leistung sowohl auf Produkt- als auch auf Serviceebene aus, und benötigen dafür ein Personalwachstum von etwas mehr als 20 %“, erklärt Moritz König, CEO und Founder von Facturee.
Das Unternehmen adressiert den industriellen Mittelstand, für den es kurze Wege als entscheidend ausgemacht hat. "Schnelle Angebotsprozesse, kurze Lieferketten und transparente Qualitätssicherung sowie individuelle Beratung helfen den Kunden, Projektlaufzeiten zu verkürzen und Risiken bei zeitkritischen Fertigungsprojekten zu minimieren", ist man bei Facturee überzeugt.
M. König: „2025 haben wir bei vielen unserer Kunden starke Verunsicherung gespürt. Aktuell stellen wir fest, dass es insbesondere aus der Automobilbranche wieder positive Signale gibt. Wir glauben an die deutsche Industrie und an einen Aufwärtstrend in diesem Jahr.“
Als All-in-One-Lösung ermöglicht Facturee eine schnelle und zuverlässige Beschaffung von Zeichnungsteilen aus einer Hand. Das Unternehmen betreibt ein Produktionsnetzwerk von über 2.000 Fertigungspartnern aus nahezu allen relevanten Bereichen – von CNC- und Blechbearbeitung über 3D-Druck bis hin zu Guss-, Schmiede- und Oberflächenverfahren.
KI-Einsatz steigern, persönliche Nähe beibehalten
Für 2026 sind eine umfassende Weiterentwicklung der digitalen Plattform und eine vertiefte Integration von KI-Technologien geplant. 2025 wurde der Navigator eingeführt, ein KI-gestützter Agent, der komplexes Fertigungswissen zugänglich macht und technische Fragen zu Materialien, Verfahren oder Oberflächenbehandlungen in Sekundenschnelle beantwortet.
„Unser Facturee Navigator wird von den Nutzern sehr gut angenommen. Kunden nutzen ihn insbesondere, um in ihren Projekten die richtigen Fertigungsverfahren oder Materialien zu identifizieren“, erklärt CPO und Co-Founder C. Walzel. „In diesem Jahr wollen wir den Einsatz von künstlicher Intelligenz noch stärker ausbauen und damit Beschaffungsprozesse für Einkäufer und Ingenieure weiter vereinfachen.“
Neben der technologischen Weiterentwicklung plant Facturee zudem, den Service und die geografische Präsenz auszubauen. „Wir möchten unsere Kunden noch schneller und individueller bedienen können. Trotz aller Digitalisierung bleibt die persönliche Beratung ein zentraler Mehrwert“, so C. Walzel.