Bild von der Helukabel-Mannschaft in Indien

Die Helukabel-Gruppe hat im Juni ein Produktionswerk in Indien eröffnet. (Quelle: Helukabel)

Der Spezialist für elektrische Verbindungstechnik ist bereits seit 2003 mit einer Tochtergesellschaft in Indien vertreten. Das neue Werk befindet sich nahe der Stadt Gandhinagar im Westen des Landes und soll künftig vor allem der Versorgung des schnell wachsenden Markts auf dem Subkontinent dienen. „Indien befindet sich als bevölkerungsreichstes Land der Erde in einer rasanten technologischen und wirtschaftlichen Entwicklung“, sagt Marc Luksch, Geschäftsführer der Helukabel-Gruppe. „Wir sind froh, dass wir mit unserem neuen Fertigungsstandort unsere Kunden vor Ort künftig noch schneller, umfassender und flexibler bedienen können.“

Wie das Unternehmen mitteilt, sind rund 30 Mitarbeiter in der Produktion beschäftigt. Das Portfolio umfasst Kabel in den Leiterklassen 1 bis 5 mit und ohne Geflechtschirm oder Stahldrahtarmierung. Als Besonderheit wird angegeben: Viele der bei Helukabel Indien gefertigten Produkte sind nach dem indischen Standard BIS zertifiziert – ein wichtiges Kriterium, wenn sie zum Beispiel in Maschinen und Anlagen verbaut werden, die nach Indien verkauft werden. In Zukunft soll zudem nach der deutschen VDE-Norm gefertigt werden. „Damit erfüllen unsere Leitungen zum einen hohe Qualitätsansprüche und sind zum anderen für den lokalen und internationalen Einsatz gleichermaßen geeignet – ein entscheidender Vorteil für exportorientierte Kunden“, erläutert M. Luksch. Mit Logistik- und Vertriebsstandorten in den Städten Mumbai und Pune in Kombination mit dem neuen Werk sieht sich Helukabel zudem optimal aufgestellt, um seine Position auf dem Wachstumsmarkt Indien künftig weiter zu festigen und auszubauen.

Helukabel (ih)

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