Abbildung aufgeschlagenes Buch Studie

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Laut der Studie will die Branche produktiver werden und gezielt investieren. Die digitale Transformation hat für die oberste Führungsebene in Unternehmen die höchste strategische Priorität, kombiniert mit Cybersicherheit. Rund acht von zehn Top-Entscheider geben die Digitalisierung der Kerninfrastruktur sowie der Kundenschnittstellen als wichtige Hebel für die nächsten fünf Jahre an. "Dabei liegt der Schwerpunkt nicht mehr auf einzelnen KI-Anwendungen, sondern auf durchgängig digitalisierten End-to-End-Prozessen als Fundament der Transformation", berichten die Analysten. So sind laut der Studie 92 % der Entscheider überzeugt, dass digitale Prozessexzellenz zum entscheidenden Hebel für die notwendigen Investitionen wird.

„Die Führungskräfte sind sich weitgehend einig darüber, dass effiziente Arbeitsabläufe bei Planung, Genehmigung und Netzanschluss kurz- und mittelfristig mehr Kapazität freisetzen als einzelne KI-Tools. Dennoch bleiben zentrale Herausforderungen bei der Skalierung im Unternehmen“, erklärt Horváth-Partner Matthias Deeg. Weiterhin werde das Fehlen einer soliden Datengrundlage und qualifizierter Mitarbeitender von den Unternehmen bislang als Bremsklötze wahrgenommen.

Bekenntnis zur Energiewende

"Künftig wird die Fähigkeit, Angebot und Nachfrage nach Strom flexibel auszugleichen, für die Branche entscheidend sein", lautet die Horváth-Einschätzung: 96 % der CxOs sind sicher, dass Systemflexibilität zum wichtigsten Wertschöpfungsfaktor wird. 92 % der Unternehmen wollen ihre Marktposition stärken und in Batterietechnologien investieren. Bei der Wärmewende gehen 85 % der CxOs davon aus, dass elektrische Heizsysteme den europäischen Markt dominieren werden.

"Die Investitionsbereitschaft wirkt sich zudem auf das Personalwachstum aus. Die Energiebranche plant für 2026 ein Wachstum von 6,5 %", wird weiter berichtet.

„Investitionen in Netze, Batterien, Laststeuerung und digitale Optimierung sind der Schlüssel für eine stabile Stromversorgung. Die hohe Nachfrage nach Fachkräften ist zugleich ein deutliches Zeichen, dass der Demographische Wandel noch deutlich höher wirkt, als die erwarteten Effizienzsteigerung durch KI/Digitalisierung – das ist aber nicht mehr bei allen Unternehmen so“, ordnet Horváth-Partner M. Deeg ein.

Über die Studie

Horváth gibt an: Für die Studie „Industry Insights 2026“ wurde eine repräsentative Auswahl von Vorstandsmitgliedern und Geschäftsführern befragt. Die Stichprobe umfasst über 50 Befragte, mit denen persönliche Tiefeninterviews geführt wurden. Die Interviews fanden im Rahmen der internationalen und branchenübergreifenden Horváth-Studie „CxOs Priorities 2026“ statt, für die insgesamt mehr als 1.000 Unternehmensverantwortliche branchenübergreifend befragt wurden.

Horváth (ih)

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