Die ifm-Gruppe gibt den Abschluss der Übernahme der HiDensity AG einschließlich dem Unternehmen HMT microelectronic AG bekannt. (Quelle: ifm)
HMT und ifm teilen eine jahrzehntelange Geschäftsbeziehung, die im Jahr 2022 bereits zu einer 30-Prozent-Beteiligung der ifm-Gruppe an der HiDensity-Gruppe geführt hat. Im Rahmen der Übernahme sollen alle Mitarbeiter und der Standort in Biel/Schweiz übernommen werden.
Laut Martin Buck, co-CEO bei ifm, wird der Zukauf die Innovationskraft und das Wachstum beider Häuser für die Zukunft sichern: „Die großen Chancen, die sich im Markt bieten, wollen wir gemeinsam mit den zukünftigen Kolleginnen und Kollegen für weiteres Wachstum der HMT und ifm nutzen.“ M. Buck betont, dass die Übernahme der HMT nicht durch wirtschaftliche Überlegungen allein motiviert ist: „Für ifm geht es darum, mit der Übernahme der HMT die Bauteileverfügbarkeit für die Zukunft abzusichern und die Innovationskraft von ifm durch die Kompetenzen im Asic-Design der HMT zu unterstützen.“ Auch aus Sicht der HMT ergibt die Übernahme durch ifm als einer der größten Kunden Sinn. So stellt Günther Hoheisel, CEO von HMT fest, dass „die HMT von der Wachstumsdynamik der ifm-Gruppe und der Unterstützung bei der Umsetzung der eigenen Wachstumsambitionen deutlich profitieren wird.“ Die HMT soll weiterhin vollständig eigenverantwortlich am Markt agieren. Aus diesem Grund soll die systemische Integration der HMT in die ifm-Unternehmensgruppe auf ein Minimum beschränkt werden.
Marke HMT bleibt erhalten
Nicole Reber, Präsidentin des Verwaltungsrates und bisherige Mehrheitsaktionärin der HiDensity-Gruppe, ist überzeugt, dass dieser Schritt eine vielversprechende Option und ein konstruktiver Weg für die Zukunft der HMT ist: „Im Rahmen dieser Übernahme werden wir allen Stakeholdern gerecht. Der Standort und die Arbeitsplätze bleiben erhalten und unsere Mitarbeitenden haben weiterhin einen Shareholder, dem die Weiterentwicklung und das Wachstum der HMT wichtig ist. Das war für mich ein sehr relevanter Faktor im Übernahmeprozess. Auch unsere Kunden und Lieferanten können weiterhin auf einen zuverlässigen Partner zählen. Dass die HMT weiterhin eigenständig am Markt agieren wird, hat die Übernahme durch ifm für mich insgesamt positiv und nachvollziehbar gestaltet.“
Dies ist auch M. Buck wichtig: „Es war zu keinem Zeitpunkt eine Option, die Marke HMT vom Markt verschwinden zu lassen. Vielmehr sind wir daran interessiert, die Wachstumspläne zu unterstützen und das Technologieangebot der HMT zu erweitern. So möchte ich auch diese Gelegenheit nutzen, um alle Kunden, Lieferanten und Mitarbeitenden willkommen zu heißen. Wir als ifm werden alles daransetzen, einen nahtlosen Übergang zu gewährleisten und die HMT in ihren Wachstumsambitionen zu unterstützen.“
Insbesondere im Hinblick auf die Kunden der HMT unterstreicht M. Buck, dass die HMT weiterhin für alle Kunden in jeder Hinsicht ein verlässlicher und kompetenter Partner sein wird.
Geschäftskonzept der HMT wird weiterverfolgt
Wie ifm in einer Meldung berichtet, setzt die HMT konsequent auf eine Europastrategie: "Sie hat in Biel laufend neue Arbeitsplätze geschaffen und seit 2012 rund zehn Millionen Franken in das firmeneigene Testcenter investiert. Bei den Partnern und Lieferanten setzt sie mit Nachdruck auf europäische Unternehmen. Die HMT beweist damit, dass es in Europa und der Schweiz durchaus möglich ist, mit der Kostenstruktur aus Fernost mitzuhalten, wenn der höhere Ausbildungsstand der Mitarbeitenden berücksichtigt und korrekt eingesetzt sowie die Automatisierung konsequent vorangetrieben wird", heißt es in der Meldung.
„Auf das operative Geschäft der HMT hat ifm einen positiven Einfluss, dies insbesondere mit Blick auf aktuelle und zukünftige Projekte unseres gesamten Kundenkreises“, betont Günther Hoheisel, CEO der HMT microelectronic AG. „Auf Basis eines ausgewogenen Kundenportfolios werden wir als schweizer Unternehmen die Stärken unseres Standorts zu nutzen wissen. Im Dreigestirn von Kosten, Qualität und Design bieten wir den Kunden weiterhin die richtige Balance.“