Abbildung zum Thema Industrie 4.0

(Quelle: fotolia.com / ake1150)

„Industrie 4.0 bedeutet, Chancen wahrzunehmen und Fortschritt zu wagen. Das ist es, was wir brauchen und was wir als Bundesregierung noch mehr fördern wollen. Digitalisierung ist ein zentraler Treiber von Innovationen. Sie bietet Lösungen für fast alle Herausforderungen unserer Zeit", sagt Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger. "Aktuell steht im Vordergrund, dass wir dringend mehr Klimaschutz, resilientere Wertschöpfungssysteme und stärkere technologische Souveränität brauchen. Auch Fragen nach der Zukunft von Arbeit in einer digitalen Welt beschäftigen uns. Die Plattform Industrie 4.0 ist ganz vorn dabei, wenn es darum geht, neues Terrain zu betreten.“

Die Plattform Industrie 4.0 gibt an, ihr Netzwerk zu nutzen und zu erweitern, um die genannten strategischen Ziele zu erreichen. Hierzu will die Plattform ihre Konzepte fortentwickeln und mit anderen nationalen, europäischen und internationalen Aktivitäten verknüpfen bzw. orchestrieren. Dr. Frank Possel-Dölken, Vorsitzender des Lenkungskreises der Plattform Industrie 4.0 und CDO von Phoenix Contact: „Wir setzen vor allem drei strategische Projekte auf: Entwicklung von Grundlagen für offene und souveräne Datenräume für die Industrie – basierend z. B. auf Erfahrungen von Catena-X. Ebenso unterstützen wir die Integration des Mittelstands in Datenräume. Hierfür machen wir mit bedarfsgerechten, einfach und schnell einsetzbaren Anwendungskonzepten den Nutzen für alle Teilnehmenden sichtbar. Und schließlich bringen wir uns mit unseren Partnern in internationale Allianzen und Standardisierungsprozesse ein, um einheitliche Rahmenbedingungen und interoperable Standards nach europäischen Werten zu gestalten.“

Präsenz auf der Hannover Messe

Auf dem gemeinsamen Messestand der Plattform Industrie 4.0 und ihrer Kooperationspartner (Halle 8, Stand D24) stehen Nachhaltigkeit, Resilienz und Wettbewerbsstärke im Fokus. Partner sind Catena-X, Gaia-X, Industrial Digital Twin Association (IDTA), Labs Network Indust-rie 4.0 (LNI 4.0), Standardization Council Industrie 4.0 (SCI 4.0) und das Projekt VWS4SL.

Sie stellen unter anderem vor, wie Industrie 4.0-Technologien die ökologische Transformation in der Produktion unterstützen können. Zahlreiche Exponate zur Asset Administration Shell (AAS) sollen dabei die Umsetzung in der Praxis greifbar machen. Beispiele sind eine Roboterzelle mit AAS und der Demonstrator von Plattform Industrie 4.0 und CESMII mit dem Anwendungsfall „Reporting von CO2-Emissionsdaten“.

Zentrale Veranstaltung ist der Leaders’ Dialogue, am 31.5., 9:30-12:00 Uhr, Hauptbühne ( H’up / Halle 18), mit dem Titel „Beyond Crisis – With new forms of collaboration towards a digitalized, resilient and sustainable industry“.
Alle Veranstaltungen, Exponate und neue Publikationen sind über folgenden Link ersichtlich: Plattform Industrie 4.0 - Veranstaltungswegweiser Hannover Messe 2022 (plattform-i40.de).

 

 


Alle aktuellen Ergebnisse der Plattform sind im neuen Fortschrittsbericht zusammengestellt: Plattform Industrie 4.0 - Fortschrittsbericht 2022 (plattform-i40.de)

Zum gemeinsamen Messstand in Hannover: HANNOVER MESSE Aussteller 2022: Plattform Industrie 4.0

Plattform Industrie 4.0 (ih)

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