Zwei Männer mit Solarmodulen als Schaeffler-Image

Schaeffler bezieht künftig elf Prozent seines Strombedarfs in Deutschland aus Photovoltaik (Quelle: Schaeffler/Getty Images)

Bis 2040 will Schaeffler auch über die vorgelagerte Wertschöpfung (Scope 3 upstream) und somit zu 100 % klimaneutral wirtschaften. Der nun vereinbarte Strom entspricht in etwa dem jährlichen Bedarf des Werks am Unternehmenssitz der Schaeffler AG im fränkischen Herzogenaurach.

„Die Liefervereinbarung mit Statkraft ist ein Meilenstein für Schaeffler. Sie belegt, dass wir Nachhaltigkeit ernst nehmen und uns aktiv für eine bessere und nachhaltigere Zukunft einsetzen – getreu dem Leitmotiv ‚Green Makes the Difference‘", erklärt Andreas Schick, Vorstand Produktion, Supply Chain Management und Einkauf der Schaeffler AG. Statkraft ist Vorreiter im Bereich erneuerbarer Energien und für uns ein verlässlicher Partner, Treibhausgasemissionen in unserem Werkeverbund zu senken. Der Stromliefervertrag verdeutlicht unser ganzheitliches Denken im Bereich Nachhaltigkeit und sichert zudem den künftigen Bedarf an grüner Energie für unsere deutschen Werke zu kalkulierbaren Preisen.“

Dr. Carsten Poppinga, Senior Vice President Trading & Origination bei Statkraft, ergänzt: „Wir freuen uns sehr, durch diesen Grünstromliefervertrag die Nachhaltigkeitsziele der Schaeffler AG unterstützen zu können. Die Versorgung von Industrieunternehmen mit maßgeschneiderten, qualitativ hochwertigen Grünstromlösungen ist unser Kerngeschäft. Dazu kommt, dass Grünstromverträge in Zeiten von hohen und hochvolatilen Strompreisen eine echte Hedging-Alternative zu konventionellen Stromlieferverträgen sind.“

Nachhaltigkeit im Fokus

Schaeffler bekennt sich zum 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens. Die unternehmensweiten Klimaziele sollen zu dieser elementaren Aufgabe wesentlich beitragen. Um die eigene Produktion (Scope 1 und 2) ab dem Jahr 2030 klimaneutral zu gestalten, setzt das Unternehmen in erster Linie auf Reduktionsmaßnahmen und den Einsatz von erneuerbaren Energien. So sollen in Summe bis 2025 drei Viertel der Produktionsemissionen vermieden werden. "Beispielsweise werden im Rahmen eines Energieeffizienzprogramms ab dem Jahr 2022 insgesamt jährlich rund 47 GWh vollständig eingespart", gibt Schaeffler an.

Nach Unternehmensangaben beziehen seit 2020 alle deutschen und seit 2021 alle Produktionsstandorte innerhalb der Europäischen Union ihren zugekauften Strom zu 100 % aus erneuerbaren Quellen. Bis zum Jahr 2024 sollen alle Standorte weltweit zu 100 % Strom aus regenerativen Energien beziehen. Das aktuelle Projekt mit Statkraft geht sogar einen Schritt weiter und ermöglicht es der Schaeffler-Gruppe, direkt Stromlieferverträge mit Blick auf konkrete Produktionsanlagen für erneuerbare Energien zu schließen. 

Schaeffler (ih)

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