Vom 5. bis 7. Oktober 2021 soll die Vision physisch in Stuttgart stattfinden. Die Vorbereitungen für die Weltleitmesse für Bildverarbeitung nehmen an Fahrt auf

Vom 5. bis 7. Oktober 2021 soll die Vision physisch in Stuttgart stattfinden. Die Vorbereitungen für die Weltleitmesse für Bildverarbeitung nehmen an Fahrt auf (Quelle: Messe Stuttgart)

„Jetzt, da uns mit der aktuellen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg vom 28. Juni eine Planungsgrundlage vorliegt, tun wir alles, damit 2021 ein erfolgreiches Vision-Jahr wird“, sagt Florian Niethammer, Projektleiter bei der Messe Stuttgart. Der Rückhalt und die Vorfreude in der Branche seien ungebrochen: „Wir spüren trotz dynamischer Pandemielage und realistischer Erwartungshaltung bei allen Beteiligten eine enorme Vorfreude und den großen Wunsch, dass die Bildverarbeitungsbranche und ihre Kundschaft endlich wieder persönlich in Stuttgart aufeinander treffen können.“

Bislang (Stand: 12.7.) sind im Ausstellungsverzeichnis rund 250 nationale und internationale Branchenplayer gelistet, die einen eigenen Messestand angemeldet haben. Hinzuzuzählen sind mitaustellende Unternehmen von diversen Gemeinschaftsständen sowie die Start-ups, welche an der Premiere der Vision Start-up World teilnehmen werden. Insgesamt rechnen F. Niethammer und sein Team in diesem Jahr mit einer stärker auf Europa konzentrierten Vision, bedingt durch noch bestehende Reisebeschränkungen und Quarantäne-Regelungen. Interessierte, die in diesem Jahr nicht nach Stuttgart reisen können, finden zur Messe alle ausstellenden Unternehmen im Online-Ausstellungsverzeichnis. Darüber hinaus realisiert die Messe Stuttgart erstmals eine Übertragung der Industrial Vision Days – live und on Demand. Neu sind auch die parallel stattfindenden Fachmessen Motek und parts2clean.Teilnehmende der beiden Gastveranstaltungen erhalten die Möglichkeit, die Visionkostenfrei zu besuchen und sich zum Thema Bildverarbeitung zu informieren.

Innovationen, Neuheiten und Trends

Die Industrial Vision Days stehen im Zentrum des Rahmenprogramms der Weltleitmesse für Bildverarbeitung. Hier werden traditionell die Innovationen und Neuheiten aus der Bildverarbeitung vorgestellt und aktuelle Trends diskutiert. Auf der großen Bühne soll in diesem Jahr erstmals auch der Vision Award verliehen werden. Darüber hinaus sind Themenparks geplant: In der Integration Area stellen Systemintegrator*innen und Lösungsanbieter*innen ihr spezifisches Angebot für verschiedene Anwendungsbranchen vor. Unter dem Titel IPC 4 Vision präsentieren sich Anbietende von Industrie-PC. Zusätzlich zum geförderten BMWi-Gemeinschaftsstand für junge innovative Unternehmen aus Deutschland werden auf der neu geschaffenen Vision-Start-up World Start-ups aus ganz Europa ihre Ideen und Innovationen zeigen.

Das Hygienekonzept Safe Expo

Die Messe Stuttgart verweist darauf, dass ihr die aktuelle Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg eine gute Planungsgrundlage für die sichere Umsetzung von Messen im Herbst liefere. Der Vier-Stufen-Plan ermögliche es den Messeverantwortlichen, auch bei steigenden Inzidenzzahlen den Messebetrieb mit dem heute zur Verfügung stehenden Instrumentarium sicher fortzuführen: So sollen auf dem Messegelände die aus dem Alltag bekannten „3G“ umgesetzt werden und damit sicherstellen, dass alle Teilnehmenden nachweislich geimpft, genesen oder negativ getestet sind. Entsprechende Testkapazitäten sind auch vor Ort geplant. Zusätzlich gilt eine allgemeine Maskenpflicht. "Die Maske darf bei Inanspruchnahme einer gastronomischen Dienstleistung oder in den Außenbereichen der Messe abgenommen werden. Damit Teilnehmende die Abstandsregeln entspannt einhalten können, wird mit vier Meter breiten Gängen und großzügigen Catering-, Networking- und Forumsflächen gearbeitet. Darüber hinaus sorgen die modernen Messehallen der Messe Stuttgart über ein Gebäudemanagement auf höchstem technischem Niveau, für einen engmaschigen Frischluftaustausch", heißt es von Veranstalterseite.

Messe Stuttgart (ih)

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