Zusammenarbeit im Team fördern

Rendering vom geplanten ABB-Campus in Schweden

ABB investiert 280 Mio. US-$ in europäischen Robotik-Campus in Schweden (Quelle: ABB)

Zudem verweist ABB darauf, dass der neue Campus eine intensive Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern bei der Entwicklung von Robotik- und Automatisierungslösungen in einer sicheren und funktionalen Umgebung ermögliche. Kunden könnten ihre eigenen Lösungen direkt vor Ort testen und mit den neuesten Automatisierungslösungen experimentieren. Darüber hinaus sollen Mitarbeitende, Besucherinnen und Besucher sowie Studierende sowohl während als auch nach den Bürozeiten einen offenen und belebten Campus nutzen können. 

"Unser neuer, nachhaltiger Campus in Schweden befindet sich an der Geburtsstätte der globalen Innovation von ABB Robotics, die mit der Entwicklung des weltweit ersten kommerziellen, vollständig elektrisch angetriebenen Roboters vor fast 50 Jahren begann", sagte Marc Segura, Leiter der Robotics Division von ABB. "In unserem neuen F&E-Zentrum beschäftigen wir uns insbesondere mit der Entwicklung neuer digitaler und KI-gestützter Technologien, die den Zugang zu Robotern erleichtern und den Einstieg für Anwendungen in allen Branchen ermöglichen."

"Der 65.000 m2 große Campus bietet den 1.300 Beschäftigten von ABB Robotics in der Region einen modernen Arbeitsplatz und wird neben einer neuen Fabrik auch Büros, ein Forschungs- und Entwicklungszentrum, ein Customer Experience Zentrum sowie ein Schulungszentrum für Kunden und Besucherinnen und Besucher enthalten", heißt es in einer ABB-Meldung.

In der neuen Fabrik sollen auch autonome mobile Roboter (AMR) zum Einsatz kommen, die eine zentrale Rolle beim Transport von Materialien und Produkten zwischen Lager, Montagestationen und Fertigungszellen einnehmen. Der Start der Bauarbeiten ist für 2024 angedacht. 

"Mit dem Bau des neuen Campus in Västerås trägt ABB dazu bei, die Region als Automationszentrum zu stärken und bleibt in unmittelbarer Nähe zu Kunden, Lieferanten, Hochschulen und Partnern. Der Standort bietet die einmalige Gelegenheit, das Ökosystem weiterzuentwickeln und gleichzeitig kurze Vorlaufzeiten, schnellere Transporte und einen geringeren CO2-Fussabdruck zu gewährleisten. Darüber hinaus kann ABB auf die Kompetenzen und Fähigkeiten zurückgreifen, die ABB Robotics in Schweden in den letzten 50 Jahren aufgebaut hat", heißt es weiter in der Meldung.

Der Bau des Zentrums erfolgt nach Unternehmensangaben in Einklang mit ABBs Nachhaltigkeitszielen für 2030. Das Unternehmen strebt dank Reduzierung der Treibhausgasemissionen und einem schonenden Umgang mit Ressourcen Klimaneutralität an seinen Standorten an. Aus diesem Grund wird ein besonderes Augenmerk auf die Auswahl von Baumaterialien und Bauverfahren sowie auf die Installation von Solarzellen auf dem Dach gelegt. 

ABB (ih)
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