Robotik bleibt auf Wachstumskurs

Virtueller Blick in eine geplante Produktionshalle am Standort Västerås

Der neue ABB-Campus untermauert Local-for-Local-Firmenstrategie und soll die Produktionskapazität um 50 % steigern, um die wachsende Nachfrage nach flexiblen Automatisierungs- und Robotiklösungen von Kunden in Europa zu decken (Quelle: ABB)

ABB gibt sich als weltweit führender Anbieter von Robotik- und Automatisierungslösungen an. Mit der Investition in den Robotik-Campus in Västerås will das Unternehmen diese Position weiter ausbauen. Der Konzern gibt an, mit der neuen Fertigung seine Produktionskapazitäten um 50 % steigern zu wollen, um den europäischen Markt zu bedienen. Sami Atiya, Leiter des ABB-Geschäftsbereichs Robotik und Fertigungsautomation, verweist auf eine Studie von Interact Analysi, nach der dem europäischen Markt in diesem Bereich bis 2027 ein jährliches Wachstum von 7 % prognostiziert wird. Mit der Fertigstellung des Campus wird ABB nach eigenen Angaben seit 2018 insgesamt 450 Mio. US-4 in ihre drei Robotik-Standorte investiert haben, darunter die Megafabrik in Shanghai für den asiatischen Markt und die Fabrik in Auburn Hills für die amerikanischen Kunden.

"Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für Investitionen in Robotik und Automatisierung. Dieser neue Campus ist ein wichtiger Teil unserer globalen Wachstumsgeschichte. Der Ausbau ist entscheidend für die Unterstützung unserer europäischen Kunden, die vor dem Hintergrund von Re-Shoring in der Industrie, der Umstellung auf nachhaltigere Lieferketten und des anhaltenden Arbeitskräftemangels verstärkt in Robotik und KI investieren", sagte Sami Atiya, Leiter des ABB-Geschäftsbereichs Robotik und Fertigungsautomation. "Mit dem Robotik-Campus werden wir in der Lage sein, unsere Kunden effizienter zu bedienen und neue und bestehende Branchen wie die Automobil-, Elektronik-, Logistik-, Gesundheits-, E-Commerce- und Pharmaindustrie dabei zu unterstützen, das volle Potenzial der Automatisierung auszuschöpfen."

2 / 3

Ähnliche Beiträge