Bild vom realen Werker und der virtuellen Abbildung

Eine Vision-KI-Anwendung erfasst menschliche Bewegungen und überträgt sie in Nvidia-Omniverse. (Quelle: Accenture)

3. Optimierung von Robotern im laufenden Betrieb: Mit simulierten Daten aus Nvidia-Omniverse lässt sich die Arbeit von Robotern im Lager und in der Werkshalle optimieren, etwa zur Vermeidung von Staus. Auch an diesem Szenario arbeitet Schaeffler gemeinsam mit Accenture und Avanade, ein Joint Venture mit Microsoft. Dafür werden Daten aus Simulationen in Microsoft Fabric, eine einheitliche KI-gestützte Datenplattform, eingespeist. Standortleiter und weitere verantwortliche Mitarbeiter können so Leistungsindikatoren, wie Verfügbarkeit, Auslastung und Gesamtanlageneffektivität, dieser Szenarien vergleichen, um mögliche Probleme rechtzeitig zu identifizieren und zu beheben.

Für Schaefflers Produktionsstandort in Schweinfurt haben Accenture und Avanade bereits eine Lösung entwickelt, bei der Microsoft Fabric und ein von generativer KI gestützter Agent für den Fabrikbetrieb zum Einsatz kommen. Mitarbeiter können in natürlicher Sprache Informationen aus Produktionsabläufen abfragen, um Probleme effizienter zu lösen. Perspektivisch funktioniert die Lösung auch für virtuelle Fabriken. Ingenieuren und Planern könnten damit intuitiver als zuvor mit Simulationsdaten von Robotern und Produktionssystemen interagieren – etwa, indem sie Parameter der Simulation per Sprachbefehl aufrufen und anpassen.

Schaeffler und Accenture präsentieren ihren Machbarkeitsnachweis zur industriellen Automatisierung auf der Hannover Messe am Accenture-Stand in Halle 17, Stand E32.

Accenture (ih)
2 / 2

Ähnliche Beiträge