Die nächste Generation von Autodesk Assistant verfügt über eine eigene Benutzeroberfläche, die Projektinformationen, Werkzeuge und KI-Funktionen über Produkte, Projekte und Teams hinweg zusammenführt. (Quelle: Autodesk)

Die nächste Generation von Autodesk Assistant verfügt über eine eigene Benutzeroberfläche, die Projektinformationen, Werkzeuge und KI-Funktionen über Produkte, Projekte und Teams hinweg zusammenführt. (Quelle: Autodesk)

Mit der nächsten Generation von Autodesk Assistant will Autodesk den Einsatz künstlicher Intelligenz in Design-, Engineering- und Fertigungsprozessen auf eine neue Stufe heben. Im Mittelpunkt steht dabei ein agentischer Ansatz: Der Assistent soll nicht lediglich auf konkrete Eingaben reagieren, sondern erkennen können, welche Themen in einem Projekt Aufmerksamkeit erfordern, Zusammenhänge herstellen und geeignete weitere Arbeitsschritte anstoßen.

Dabei soll künftig stärker das gewünschte Arbeitsergebnis im Vordergrund stehen. Anwender müssen also nicht zwangsläufig wissen, welches Autodesk-Produkt, welcher Befehl oder welche Funktion für eine Aufgabe erforderlich ist. Stattdessen soll Assistant den jeweiligen Projektkontext mit passenden Werkzeugen und KI-Funktionen verbinden. Die Entscheidungshoheit bleibt laut Autodesk beim Menschen: Die KI bereitet Ergebnisse vor, zeigt Abhängigkeiten auf und unterstützt bei der Ausführung von Workflows.

Produktgrenzen sollen an Bedeutung verlieren

Bislang ist Autodesk Assistant bereits in verschiedene Produkte des Unternehmens integriert. Die kommende Generation erhält zusätzlich eine eigenständige Benutzeroberfläche und soll dadurch auch Aufgaben unterstützen, die mehrere Produkte, Rollen und Projektphasen umfassen.

Änderungen in einem Projekt könnten damit beispielsweise nicht nur erkannt, sondern hinsichtlich möglicher Auswirkungen auf nachgelagerte Prozesse bewertet werden. Assistant soll anschließend geeignete Autodesk-Funktionen oder KI-Fähigkeiten vorschlagen können. Auch bei der Übergabe von Aufgaben zwischen verschiedenen Teams soll der zugrunde liegende Projektkontext erhalten bleiben.

Die Grundlage dafür bezeichnet Autodesk als „Project Intelligence“. Gemeint ist ein umfassenderes Verständnis von Projektdaten, Entscheidungen, Erfahrungswissen und technischem Kontext. Gerade bei industriellen Projekten, deren Prozesse sich von Planung und Engineering über Simulation und Fertigung bis zur Inbetriebnahme und zum Betrieb erstrecken, könnte eine solche kontextübergreifende Betrachtung relevant werden.

„Personal Pulse“ priorisiert Aufgaben

Für die neue Assistant-Generation nennt Autodesk drei wesentliche Schwerpunkte. Mit „Personal Pulse“ sollen Anwender zunächst einen Überblick über priorisierte Themen und Erkenntnisse aus ihren Projekten erhalten. Sogenannte „Assistant Spaces“ schaffen wiederum Arbeitsbereiche, in denen Teams und KI-Agenten bestimmte Fragestellungen untersuchen und mögliche Auswirkungen nachvollziehen können.

Darüber hinaus soll Assistant spezialisierte Autodesk-KI für Design und Engineering in die gemeinsame Projektumgebung integrieren. Die Interaktion soll unter anderem über natürliche Sprache und Spracheingabe möglich sein.

Mit dem „Assistant Builder“ ist zudem vorgesehen, unternehmenseigene KI-Agenten, Werkzeuge und Automatisierungen mit dem Autodesk-Projektkontext zu verbinden. Auch Dienste von Partnern sollen sich einbinden lassen. Geplant ist darüber hinaus die Unterstützung von Drittanbieter-Agenten aus dem neuen Design & Make Marketplace.

AI Orchestrator wählt das geeignete Modell

Im Hintergrund soll der sogenannte Autodesk AI Orchestrator entscheiden, welches KI-Modell sich für eine konkrete Aufgabe am besten eignet. Nach Angaben des Unternehmens fließen dabei Kriterien wie Genauigkeit, Geschwindigkeit, Sicherheit und Kosten in die Auswahl ein.

Damit verfolgt Autodesk einen Multi-Modell-Ansatz. Denn das Interpretieren einer Nutzeranfrage, das Durchsuchen technischer Daten, das Erzeugen überprüfbarer Ergebnisse oder das Starten regelbasierter Workflows stellen jeweils unterschiedliche Anforderungen an die eingesetzte KI.

„Projektteams arbeiten nicht in einem einzigen Tool oder nur in einem einzelnen Projektabschnitt. Die nächste Generation von Autodesk Assistant spiegelt genau das wider“, sagt Marius Jablonskis, Digital Transformation Leader beim Ingenieur- und Architekturberatungsunternehmen Norconsult. Entscheidend sei, den passenden Projektkontext direkt in den Arbeitsablauf zu bringen.

Autodesk präsentiert die nächste Generation von Assistant auf der Autodesk University 2026 zunächst als Vorschau. Details zur Verfügbarkeit, zum Rollout, zur Lizenzierung und zur regionalen Bereitstellung sollen 2027 folgen. Der bereits heute in zahlreichen Autodesk-Produkten integrierte Assistant soll parallel dazu bestehen bleiben.

Mit der nächsten Generation von Autodesk Assistant will Autodesk den Einsatz künstlicher Intelligenz in Design-, Engineering- und Fertigungsprozessen auf eine neue Stufe heben. Im Mittelpunkt steht dabei ein agentischer Ansatz: Der Assistent soll nicht lediglich auf konkrete Eingaben reagieren, sondern erkennen können, welche Themen in einem Projekt Aufmerksamkeit erfordern, Zusammenhänge herstellen und geeignete weitere Arbeitsschritte anstoßen.

Dabei soll künftig stärker das gewünschte Arbeitsergebnis im Vordergrund stehen. Anwender müssen also nicht zwangsläufig wissen, welches Autodesk-Produkt, welcher Befehl oder welche Funktion für eine Aufgabe erforderlich ist. Stattdessen soll Assistant den jeweiligen Projektkontext mit passenden Werkzeugen und KI-Funktionen verbinden. Die Entscheidungshoheit bleibt laut Autodesk beim Menschen: Die KI bereitet Ergebnisse vor, zeigt Abhängigkeiten auf und unterstützt bei der Ausführung von Workflows.

Produktgrenzen sollen an Bedeutung verlieren

Bislang ist Autodesk Assistant bereits in verschiedene Produkte des Unternehmens integriert. Die kommende Generation erhält zusätzlich eine eigenständige Benutzeroberfläche und soll dadurch auch Aufgaben unterstützen, die mehrere Produkte, Rollen und Projektphasen umfassen.

Änderungen in einem Projekt könnten damit beispielsweise nicht nur erkannt, sondern hinsichtlich möglicher Auswirkungen auf nachgelagerte Prozesse bewertet werden. Assistant soll anschließend geeignete Autodesk-Funktionen oder KI-Fähigkeiten vorschlagen können. Auch bei der Übergabe von Aufgaben zwischen verschiedenen Teams soll der zugrunde liegende Projektkontext erhalten bleiben.

Die Grundlage dafür bezeichnet Autodesk als „Project Intelligence“. Gemeint ist ein umfassenderes Verständnis von Projektdaten, Entscheidungen, Erfahrungswissen und technischem Kontext. Gerade bei industriellen Projekten, deren Prozesse sich von Planung und Engineering über Simulation und Fertigung bis zur Inbetriebnahme und zum Betrieb erstrecken, könnte eine solche kontextübergreifende Betrachtung relevant werden.

„Personal Pulse“ priorisiert Aufgaben

Für die neue Assistant-Generation nennt Autodesk drei wesentliche Schwerpunkte. Mit „Personal Pulse“ sollen Anwender zunächst einen Überblick über priorisierte Themen und Erkenntnisse aus ihren Projekten erhalten. Sogenannte „Assistant Spaces“ schaffen wiederum Arbeitsbereiche, in denen Teams und KI-Agenten bestimmte Fragestellungen untersuchen und mögliche Auswirkungen nachvollziehen können.

Darüber hinaus soll Assistant spezialisierte Autodesk-KI für Design und Engineering in die gemeinsame Projektumgebung integrieren. Die Interaktion soll unter anderem über natürliche Sprache und Spracheingabe möglich sein.

Mit dem „Assistant Builder“ ist zudem vorgesehen, unternehmenseigene KI-Agenten, Werkzeuge und Automatisierungen mit dem Autodesk-Projektkontext zu verbinden. Auch Dienste von Partnern sollen sich einbinden lassen. Geplant ist darüber hinaus die Unterstützung von Drittanbieter-Agenten aus dem neuen Design & Make Marketplace.

AI Orchestrator wählt das geeignete Modell

Im Hintergrund soll der sogenannte Autodesk AI Orchestrator entscheiden, welches KI-Modell sich für eine konkrete Aufgabe am besten eignet. Nach Angaben des Unternehmens fließen dabei Kriterien wie Genauigkeit, Geschwindigkeit, Sicherheit und Kosten in die Auswahl ein.

Damit verfolgt Autodesk einen Multi-Modell-Ansatz. Denn das Interpretieren einer Nutzeranfrage, das Durchsuchen technischer Daten, das Erzeugen überprüfbarer Ergebnisse oder das Starten regelbasierter Workflows stellen jeweils unterschiedliche Anforderungen an die eingesetzte KI.

„Projektteams arbeiten nicht in einem einzigen Tool oder nur in einem einzelnen Projektabschnitt. Die nächste Generation von Autodesk Assistant spiegelt genau das wider“, sagt Marius Jablonskis, Digital Transformation Leader beim Ingenieur- und Architekturberatungsunternehmen Norconsult. Entscheidend sei, den passenden Projektkontext direkt in den Arbeitsablauf zu bringen.

Autodesk präsentiert die nächste Generation von Assistant auf der Autodesk University 2026 zunächst als Vorschau. Details zur Verfügbarkeit, zum Rollout, zur Lizenzierung und zur regionalen Bereitstellung sollen 2027 folgen. Der bereits heute in zahlreichen Autodesk-Produkten integrierte Assistant soll parallel dazu bestehen bleiben.

Autodesk (hz)

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