Die Module des Industrial-AutoML-Tool im Detail

Der Domänenexperte geht beim Model-Builder nach folgendem schrittweisen Ansatz vor:

  • Importieren und Untersuchen der Maschinen- und Prozessdaten,
  • Bewerten der Daten anhand automatisch generierter Qualitätsindikatoren (z. B. fehlende Werte),
  • Anreichern der Daten durch die Erstellung individueller Features,
  • Daten in einen Kontext setzen und festlegen, welches Verhalten normal ist und welches nicht,
  • Auswahl des gewünschten Machine-Learning-Modells, zum Beispiel ein Modell zur Erkennung oder Klassifizierung von Anomalien,
  • anschließend automatisiert das Tool den Modellbildungsprozess einschließlich Feature Engineering sowie der erforderlichen Vorverarbeitungs- und Nachbearbeitungsprozesse,
  • unter den erstellten Modellen anhand von Kriterien, wie Modell-Performance oder Plausibilität, das passende auswählen.

Das schrittweise Vorgehen in Model-Runtime:

  • Die Modelle dort einsetzen, wo sie benötigt werden: on premise oder in der Cloud,
  • die Maschine mit ModelRuntime durch Konfiguration der Datenquellen, z. B. eine Datenbank, verbinden,
  • Importieren der erstellten Modelle und Zuordnung dieser zu einer konkreten Maschine. Für ein und dieselbe Maschine können mehrere Modelle verwendet werden,
  • Planung der Modellausführung nach den eigenen Anforderungen,
  • Visualisierung der Ergebnisse mithilfe der eingebetteten grafischen Benutzeroberfläche,
  • programmatische Nutzung und Konfiguration von ModelRuntime mithilfe der bereitgestellten Schnittstellen,
  • Anwendung der Modellresultate in der Praxis, indem die Ergebnisse in die vorhandene Maschine oder Fertigungssysteme importiert werden.
Inge Hübner
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