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Mit dem IoT Solution Optimizer gestalten Entwickler mit wenigen Klicks die gewünschte IoT-Lösung (Quelle: Deutsche Telekom)

Die Telekom hat sich zum Ziel gesetzt, Unternehmen einen einfachen Einstieg in das Internet der Dinge (IoT) zu ermöglichen. "Mit nur wenigen Klicks kreiert der IoT Solution Optimizer Hardwarelösungen als sogenannten digitalen Zwilling. Das gewünschte Design stellen sich Kunden aus einem breiten Angebot von Techniklieferanten selbst zusammen", heißt es von Konzernseite. "Unternehmen entwickeln mit dem IoT Solution Optimizer batteriebetriebene mobile IoT-Lösungen mit geringen Kosten. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig: Sensoren orten und verfolgen wertvolle Güter. Sie überwachen Zustände wie Temperatur oder Trockenheit. Auch Smart-City- Lösungen wie Smart Lighting oder Smart Waste sind typische Szenarien", gibt die Telekom weiter an.

 „Das große Interesse freut uns. Der Zugang neuer Partner bestätigt unser Konzept: Einfach anwendbar, mit klaren Empfehlungen für ein optimales Produkt. Auch die ausgezeichnete Auswahl an IoT- Bausteinen überzeugt", sagt Rami Avidan, Leiter des IoT-Geschäfts der Deutschen Telekom. „Der wichtigste Vorteil: Der IoT Solution Optimizer steigert die Effizienz von IoT- Anwendungen. Die Lebensdauer einer Batterie kann im Schnitt bis zu sechs Monate verlängert werden. Das kann über Erfolg oder Misserfolg eines IoT- Geschäftsmodells entscheiden.“

Erste Kunden, neue Partner

Der IoT Solution Optimizer ist Teil der Strategie der Deutschen Telekom, das IoT-Geschäft schneller auszubauen und Unternehmen jeder Größe zu unterstützen, die im Internet der Dinge erfolgreich sein möchten. Zu den ersten Kunden gehören die Beratungsunternehmen Axxessio und Orbit IT-Solutions. Mit dem IoT Solution Optimizer entwickeln sie Internet- of- Things- Services. "One:solutions Engineering ist einer der Kunden von Magenta Telekom in Österreich. Der Digitalisierungs-Dienstleister für IoT- Anwendungen spart mit diesem Service deutlich Entwicklungskosten ein", gbit die Telekom an.

Telia Company ist neues Mitglied: „Die exklusive Partnerschaft mit der Deutschen Telekom in den nordischen Ländern und im Baltikum ist für uns und unsere Kunden sehr wertvoll“, sagt Björn Hansen, Leiter von Telia IoT. „Der IoT Solution Optimizer stärkt unser IoT-Angebot. Das Internet der Dinge kann damit sein volles Potenzial entfalten, auf sehr kosten-effiziente Weise, verbunden mit kurzen Markteinführungszeiten.“

In 2020 sollen weitere Betreiber folgen. Latvijas Mobilais Telefons (LMT) und Telekom Slovenije testen den Service in Zusammenarbeit mit ihren Branchenpartnern.

Neue Hardware- und Servicepartner

Der IoT Solution Optimizer wurde im letzten Jahr eingeführt. Seitdem konnten nach Telekom-Angaben mehr als ein Dutzend neuer Hardware- und Solution-Partner gewonnen werden. Dazu gehören:

  • Chipsätze und IP: CEVA, Goodix (Commsolid), Unisoc
  • IoT-Module: Changhong (AI-Link), Gosuncn, Nordic Semiconductor, USR IoT;
  • Ortungstechnik: Polte, Skyhook, SONY Semiconductor Solutions
  • Verbesserung der Batterielaufzeit: Qoitech;
  • IoT- Geräte: Allterco, BeWhere, Ubiscale;
  • Beratung zu IoT Business Cases: Wireless 20/20.

Verfügbarkeit

Der IoT Solution Optimizer unterstützt aktuell Anwendungen auf Basis der IoT-Technologie NarrowBand- IoT (NB-IoT) in folgenden Netzen der Deutsche Telekom: Deutschland, Kroatien, den Niederlanden, Österreich Polen, der Slowakei, der Tschechischen Republik, Ungarn und in den USA. Telia Company bietet den Service in Dänemark, Estland, Finnland, Litauen, Norwegen und Schweden an. In Lettland und Slowenien führen LMT und Telekom Slovenije Tests mit Kunden durch.

Deutsche Telekom (ih)

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