Visualisierung ohne Programmierung

„Mit dem edgeConnector von Softing erhalten wir sehr einfach auch die Daten aus dem NC-Teil der Steuerung der Werkzeugmaschinen“, sagt Sascha Carell, Teamleiter MES bei Schlote.

„Mit dem edgeConnector von Softing erhalten wir sehr einfach auch die Daten aus dem NC-Teil der Steuerung der Werkzeugmaschinen“, sagt Sascha Carell, Teamleiter MES bei Schlote. (Quelle: Sascha Carell)

Der edgeConnector 840D von Softing greift auf die Daten der Werkzeugmaschinen zu und stellt sie beispielsweise auf einem OPC-UA-Server zur Verfügung.

Der edgeConnector 840D von Softing greift auf die Daten der Werkzeugmaschinen zu und stellt sie beispielsweise auf einem OPC-UA-Server zur Verfügung. (Quelle: Softing Industrial)

Mit der Visualisierung der Daten auf diversen Peakboard-Dashboards haben die Mitarbeiter die Werkzeug- und Maschinendaten jederzeit im Blick.

Mit der Visualisierung der Daten auf diversen Peakboard-Dashboards haben die Mitarbeiter die Werkzeug- und Maschinendaten jederzeit im Blick. (Quelle: Schlote-Gruppe)

Die Weiterverarbeitung der Daten aus dem edgeConnector ist problemlos möglich, da Softing hier auf offene Schnittstellen und Industriestandards, wie MQTT und OPC UA, setzt. Um die Daten für die Mitarbeiter in der Fertigung zu visualisieren, verwendet Schlote den Peakboard Designer. Mit dieser Low-Code-Software lassen sich Visualisierungen auch ohne tiefergehende Programmierkenntnisse einfach erzeugen. Auf der benutzerfreundlichen Bedienoberfläche kann der Anwender dazu sogenannte Building Blocks zusammenstellen, um damit auch komplexere Abläufe zu realisieren. Um die Daten aus dem edge-Connector zu verarbeiten, wird im Peakboard Designer der OPC-UA-Server als Datenquelle ausgewählt.

In der Fertigung im Schlote-Werk sind an mehreren Stellen große Monitore installiert, die das Dashboard mit den Daten der Werkzeuge visualisieren. Die verantwortlichen Mitarbeiter sehen dort auf einen Blick, welche Werkzeuge demnächst gewechselt werden müssen. Neben den Werkzeugdaten werden auch weitere Zustandsdaten dargestellt. Die Displays ergänzen die klassischen Signal-Ampelsäulen an den Maschinen. Die Bediener schauen eher auf die Displays mit den Dashboards, die auch mehr Informationen bieten. Dort sehen sie zum Beispiel, welche Ursache dazu führt, dass die Ampel gelb oder rot ist. „Alle wichtigen Daten auf einen Blick erfassen zu können, bringt unseren Mitarbeitern einen echten Mehrwert“, ist S. Carell überzeugt. 

Plattformgedanke vereinfacht die Integration

Bei der Integration des edgeConnector 840D und der Peakboard-Lösung hat der Teamleiter bei Schlote positive Erfahrungen gesammelt: „Ich musste mir gar keine Gedanken machen, wie ich die Software vernetze, sondern die Hersteller bieten Lösungen, die aufeinander abgestimmt sind.“ Eine solche Vernetzung der verschiedenen Architekturen und ein passendes kollaboratives Angebot bringen den Anwendern einen echten Mehrwert. Und auch die Zusammenarbeit mit den Experten von Softing hat S. Carell überzeugt: „Auf neue Anforderungen hat Softing immer schnell reagiert und diese in der Regel auch schnell umgesetzt. Insgesamt haben wir uns in diesem Projekt wie in einer Entwicklungspartnerschaft gefühlt.“

https://industrial.softing.com/de 

Dr. Jörg Lantzsch freier Fachjournalist, Agentur Dr. Lantzsch, im Auftrag von Softing Industrial Automation
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