Der moneo Assistant unterstützt Nutzer im Arbeitsalltag, indem er Fragen beantwortet, Funktionen erklärt, durch komplexe Abläufe führt und Informationen verständlich aufbereitet. (Quelle: ifm/Gorodenkoff/Shutterstock.com)
In modernen Produktionsumgebungen steigt der Bedarf, Informationen schnell zu bündeln, einzuordnen und effizient nutzbar zu machen. Hier hilft der moneo Assistant weiter: Er verbindet Wissen aus verschiedenen Quellen, erkennt Zusammenhänge automatisch und stellt benötigte Informationen in Sekunden bereit. Das Assistenzsystem basiert auf LLM‑Technologie und ist direkt im moneo IIoT Core integriert. "Er unterstützt die Nutzer im Arbeitsalltag, indem er Fragen beantwortet, Funktionen erklärt, durch komplexe Abläufe führt und Informationen verständlich aufbereitet", erklären die ifm-Experten. Dabei verstehe der moneo Assistant nicht nur natürlich formulierte Anfragen, sondern erfasse auch den jeweiligen Kontext, erkenne vorherige Arbeitsschritte, leite relevante Zusammenhänge ab und könne bei Bedarf konkrete Aktionen direkt im System ausführen. "Dadurch entsteht ein echter Dialog, der weit über ein einfaches Frage-Antwort-Prinzip hinausgeht."
moneo ist ein dynamisch wachsendes Ökosystem, das sich kontinuierlich an Marktanforderungen und die Bedürfnisse der Nutzer anpasst. Durch den neuen moneo Assistant wird die Bedienung der IIoT-Plattform intuitiver und die gesamte User Experience verbessert. Der Funktionsumfang des Assistenzsystems soll Schritt für Schritt erweitert werden. So soll der moneo Assistant in den nächsten Ausbaustufen beispielsweise Arbeitsabläufe kreieren und Automationen anbieten können. "Damit entwickelt er sich langfristig von einem Assistenzsystem hin zu einem nahezu eigenständig agierenden digitalen Agenten", nennen die Experten als Ziel.
Condition Monitoring leicht gemacht
Mit einem smarten Condition Monitoring, das auf Vibrationsmessung basiert, lassen sich Schäden an Zentrifugalpumpen, Lüftern und Elektromotoren schon in der Entstehungsphase erkennen, und zwar einfacher als zuvor. Maschinenausfälle können dadurch vermieden und Instandhaltungsarbeiten kosteneffizient und bedarfsgerecht geplant werden. Mit den neuen Funktionen von moneo Asset Health als Teil der IIoT-Plattform moneo, die ifm zur Hannover Messe vorgestellt hat, ist ein solches Condition Monitoring einfach und skalierbar umzusetzen. "Kenntnisse in der Schwingungsanalyse sind dabei nicht notwendig. Das System arbeitet nahtlos mit den IO-Link-basierten Condition-Monitoring-Sensoren VVB von ifm zusammen", berichten die Experten dazu.
Die Einrichtung von Asset Health erfolgt nach ifm-Angaben "extrem einfach". Mit wenigen Klicks sei die Überwachung einer Zielmaschine, z.B. Zentrifugalpumpe, Lüfter oder Elektromotor, angelegt. Wie alle Funktionen in moneo ist auch Asset Health als No-Code-Lösung konzipiert. Anwender können das System also ohne Programmier-Kenntnisse in Betrieb nehmen. "Im Vergleich zu klassischen Condition-Monitoring-Lösungen wird nicht nur ein Trendanstieg, also eine Anomalie erkannt, sondern auch die zugehörige Fehlerursache. Die geschieht automatisch, ganz ohne komplizierte Grenzwert-Einstellungen. Dadurch ergeben sich vielfältige Möglichkeiten: Sobald ein Problem erkannt wird, erstellt die Software automatisch Instandhaltungstickets mit dem jeweiligen Schadensmuster, der Ursache und einer konkreten Reparaturempfehlung", berichten die Experten weiter. "Instandhaltern steht mit moneo Asset Health ein System zur Verfügung, das die tägliche Arbeit deutlich vereinfacht, die Verfügbarkeit erhöht und ein integrierter Bestandteil einer bestehenden Instandhaltungsstrategie sein kann."
ifm auf der Hannover Messe: Halle 27, Stand D24