90 % weniger Analysezeit

Bild zeigt Mann am Schreibtisch in Leitwarte, wie er sich mit zwei weiteren Personen im Raum unterhält

Mit den Aveva-Tools in der Cloud kann AP Consultoria Projektinformationen einfacher teilen und bietet Fernzugriff für Mitarbeiter, die von mehreren Standorten aus arbeiten. Kunden verfügen zudem über größere Transparenz bei der Echtzeit-Projektüberwachung. (Quelle: Aveva)

Die Kombination aus Machine Learning, Engineering-Regeln und menschlichem Expertenwissen führte zu deutlichen Zeiteinsparungen. Der Aufwand für die Analyse von Typ und Position der Rohrhalterungen konnte um 90 % reduziert werden. Gleichzeitig verringerte sich der Zeitaufwand für die Überprüfung der Spannungsanalyse um 60 %.

Neben der Beschleunigung einzelner Arbeitsschritte unterstützt die Lösung die Ingenieure dabei, Entscheidungen stärker datenbasiert zu treffen. Schnell verfügbare, konsolidierte Informationen erleichtern zudem die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Fachdisziplinen. Auch der Zeitaufwand für zusätzliche externe Werkzeuge zur Rohrspannungsanalyse konnte reduziert werden.

Die übergreifende Engineering-Umgebung trägt darüber hinaus zur Beschleunigung weiterer Prozesse bei. Durch die Integration von Simulationsdaten in die Designwerkzeuge kann AP Consultoria Dokumentationen 60 % schneller erstellen; die Nacharbeit für Dokumentkorrekturen wurde um 20 % reduziert.

Der AI Value: Engineering-Wissen skalierbar nutzen

Der praktische Nutzen des Ansatzes liegt vor allem darin, bereits vorhandenes Engineeringwissen für wiederkehrende Planungsentscheidungen nutzbar zu machen. Das Machine-Learning-Modell liefert einen ersten Vorschlag für Position und Typ der Rohrhalterungen; Engineeringregeln und die Prüfung durch Fachleute ergänzen den datenbasierten Ansatz.

Damit ersetzt die KI nicht das Engineeringwissen, sondern unterstützt die Ingenieure bei einem bislang zeitintensiven Arbeitsschritt. Die deutliche Verkürzung von Analyse- und Reviewzeiten zeigt dabei das Potenzial eines klar abgegrenzten KI-Einsatzes innerhalb eines bestehenden Engineering-Workflows.

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