KI hilft, die Arbeit mit CODESYS weiter zu optimieren – und zwar ohne die Plattform zu verlassen. Erste Produkte sind bereits verfügbar.

KI hilft, die Arbeit mit CODESYS weiter zu optimieren – und zwar ohne die Plattform zu verlassen. Erste Produkte sind bereits verfügbar. (Quelle: CODESYS)

KI unterstützt die Entwicklung von SPS-Applikationen. Mit dem Model Context Protocol (MCP) steht ein standardisiertes Protokoll zur Verfügung, das große Sprachmodelle (LLMs) mit externen Entwicklungsumgebungen verbindet. Ein in CODESYS integrierter MCP-Server ermöglicht es KI-Systemen wie Claude Desktop oder OpenAI GPT-5, die Entwicklungsumgebung zu kommandieren. Somit formulieren CODESYS-User ihre Aufgaben in natürlicher Sprache. Die KI legt daraus Funktionsbausteine an, deklariert Variablen, instanziiert Objekte und übersetzt das Projekt. Compiler-Fehler erkennt sie selbstständig und korrigiert sie iterativ. User können jederzeit ins Projekt eingreifen und manuell korrigieren.

Im Engineering-Alltag profitieren nicht nur weniger erfahrene User vom „KI-Kollegen“. Für Unternehmen, deren Quellcode das Haus nicht verlassen darf, arbeitet CODESYS gemeinsam mit Intel an lokalen Sprachmodellen auf Basis der OpenVINO-Runtime, die ohne Cloud-Anbindung auf Intel-Prozessoren laufen. Die MCP-Schnittstelle erlaubt den flexiblen Wechsel zwischen öffentlichen und lokalen Modellen. Ergänzt wird das Ökosystem durch einen KI-Chatbot in der CODESYS-Onlinehilfe. KI wird zum verlässlichen Kollegen – nicht als Ersatz für Expertise, sondern als Verstärker davon.

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