Siemens präsentiert auf der SPS 2025 TIA Portal V21 mit den Kernaussagen: kürzere Inbetriebnahme, höhere Anlagenverfügbarkeit. (Quelle: Siemens)
Die Version 21 des Engineering-Frameworks Totally Integrated Automation Portal (TIA Portal) ist insbesondere an Maschinenbauer gerichtet, die innovative Maschinen auf Basis eines effizienten Engineering-Workflows entwickeln möchten, sowie an diskrete Fertigungsunternehmen, die eine leistungsfähigere und zuverlässigere Produktion sicherstellen möchten.
"Als integriertes Framework bündelt das TIA Portal alle Automatisierungsaufgaben in einer Umgebung, bietet offene Schnittstellen für IT/OT-Integration und unterstützt Test- sowie Simulationsfunktionen bis hin zum Digital-Twin-Einsatz. Das TIA Portal zeichnet sich durch eine durchgängige Benutzerführung, umfassende Visualisierungsmöglichkeiten mit Simatic WinCC Unified und frei wählbare Bereitstellungsmodelle – on-Premises, im Abonnement oder in der Cloud – aus", geben die Siemens-Experten in einer Meldung an.
Horst Kayser, CEO Factory Automation bei Siemens Digital Industries, erklärt: „Mit TIA Portal V21 beschleunigen wir den Wandel hin zur softwaredefinierten Automatisierung. Git-basierte CI-Workflows verkürzen Entwicklungszyklen, während hochverfügbare Scada-Architekturen dafür sorgen, dass unsere Kunden ihre Anlagen effizienter in Betrieb halten und flexibel an neue Marktanforderungen anpassen können.“
Verbesserte und integrierte Workflows
In den Mittelpunkt seines TIA Portal V21 hat Siemens höhere Engineering-Effizienz und die durchgängige Standardisierung gestellt. "Ein neues Exportformat ermöglicht erstmals die nahtlose Einbindung etablierter Versionsverwaltungssysteme wie Git. Das betrifft unter anderem KOP, FUP, SCL, Datenbausteine, PLC-Datentypen sowie gemischtsprachige Bausteine. Step-7-Anwender profitieren dadurch von optimierten Continuous-Integration-Workflows, vereinfachtem Versioning und maximaler Kompatibilität. All dies ist die Grundlage für kürzere Projektlaufzeiten und eine verlässliche Nachvollziehbarkeit aller Änderungen", geben die Experten an.
Zudem lassen sich nun Scada-Anwendungen auf Basis von WinCC Unified in redundanten Serverarchitekturen betreiben, die einen kontinuierlichen Betrieb und eine höhere Verfügbarkeit sicherstellen. "Ergänzend dazu sorgt der WinCC Unified Data Hub, als zentrales Archiv, für den Zugriff und die langzeitfähige Speicherung von Produktionsdaten, Meldungen und Audit Trails aus mehreren WinCC Unified-PC-Runtimes und schafft so eine stetige werksweite Datentransparenz über lange Zeiträume hinweg", wird weiter berichtet.
SPS: Halle 11