Kollage des Weidmüller-SPE-Portfolios

Weidmüller bietet ein breites SPE-Produktportfolio inklusive feldkonfektionierbarer Steckverbinder und Switches. (Quelle: Weidmüller)

Die Übertragung von Daten über weite Distanzen und verschiedene Ebenen hinweg ist in vielen industriellen Anwendungen eine große Herausforderung. In einigen Fällen soll neben den Daten auch Energie vom Switch zum Sensor übertragen werden. In diesem Kontext präsentiert sich der unmanaged Switch 10Base-T1L SPE von Weidmüller als passende Lösung für Unternehmen, die vor dieser speziellen Anforderung stehen.

"Der 10Base-T1L-SPE-Switch gewährleistet eine zuverlässige Datenübertragung über Distanzen von bis zu 1 km. Herkömmliches RJ45-basiertes Ethernet hat im Vergleich dazu eine Reichweite von 100 m. Auch die Performance ist mit 10 Mbit/s Bandbreite deutlich höher im Vergleich zum RS-485-Standard bei ähnlicher Distanz", geben die Experten an. Damit biete der 10Base-T1L-SPE-Switch nicht nur eine zuverlässige, sondern auch eine leistungsstarke Netzwerkanbindung für industrielle Geräte wie Sensoren, verglichen mit anderen Schnittstellen. "Darüber hinaus ist das Steckgesicht des SPE-Anschlusses industrietauglich, was Mikrounterbrechungen in der Übertragung vorbeugt", heißt es aus dem Haus Weidmüller weiter.

Vorteile durch PoDL

Als ein herausragendes Merkmal des 10Base-T1L-SPE-Switches stellt Weidmüller die Unterstützung von Power over Data Line (PoDL) bis zu Klasse 15 heraus. "Dies ermöglicht eine Leistungszufuhr von bis zu 50 W am Endgerät. Mit Features, wie SCCP und Forcemode, wird die Einrichtung der Stromversorgung neuer Geräte vereinfacht", wird berichtet.

"Vor allem in Umgebungen mit begrenztem Platzangebot erweist sich die SPE-Technologie als vorteilhaft: Denn sowohl Daten als auch Strom können über ein Adernpaar fließen, und somit muss nur ein Kabel verlegt werden. Zudem ermöglicht dies eine kosteneffiziente Anbindung von Sensoren in verschiedenen industriellen Szenarien, indem statt teurer Glasfasertechnologie Kupferkabel zum Einsatz kommen. Kupfer überzeugt im Vergleich zu Glasfaser durch größere Biegeradien und reduzierten Aufwand bei der Installation, da kein Spleißen notwendig ist", heißt es weiter in der Meldung.

Profinet-Konformität der Klasse A

Die Quality-of-Service (QoS)-Funktionalität des 10Base-T1L-SPE-Switches ermöglicht die Ressourcenverteilung im Netzwerk und bewirkt, dass der Datenverkehr priorisiert wird. Damit haben wichtige Anwendungen Vorrang, und die Bandbreite kann optimal genutzt werden. Zudem wird durch dieses Feature die Profinet-Konformität der Klasse A erreicht, welche die nahtlose Anbindung in Profinet-kompatible Netzwerke ermöglicht.

Der 10Base-T1L-SPE-unmanaged-Switch von Weidmüller ermöglicht Datenübertragung und Stromversorgung kostengünstig und platzsparend. "Nutzern bietet der 10Base-T1L-SPE-unmanaged-Switch eine Alternative zur Glasfasertechnologie", so die Weidmüller-Experten.

Die SPE-Infrastruktur

Neben den SPE-Switches präsentiert Weidmüller ein detailliertes Angebot an Single-Pair-Ethernet-Komponenten. Dieses setzt sich aus Steckverbindern für die Vor-Ort-Montage sowie fertigen Patch-Kabeln zusammen. Die Geräteanschlusstechnik für die verschiedenen Anwendungen im Feld bietet das Unternehmen in den Schutzarten IP20 und IP67 an.

Weidmüller (ih)

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