Reporting jederzeit und überall
Inzwischen sind mit weiteren 71 Janitza-Messgeräten alle Werke angebunden, sodass deren jeweiliger Hauptverbrauch ins Reporting einfließen kann. Alle Daten sind live über die Server in Bad Homburg verfügbar. Dank der offenen Schnittstellen können die Messgeräte sowohl mit GridVis als auch mit anderen Programmen kommunizieren.
Kleine, unvermeidbare Startschwierigkeiten ließen sich rasch beseitigen; spezifische Anforderungen wurden ebenfalls schnell umgesetzt. So hat M. Dettner ein Unboxing-Video erstellt, mit dem er Kolleginnen und Kollegen, die nicht so gut Englisch verstehen, bei der Installation unterstützt hat. Auch mit dem Support von Janitza ist er sehr zufrieden: „Anfangs hatten wir Probleme, die Werte aus den Geräten richtig in unsere Software zu überführen. Da mussten wir einmal mit dem Support telefonieren. Janitza hat uns dann rasch mit einer Liste der Datenpunkte weitergeholfen.
Ausblick
Im nächsten Schritt möchte M. Dettner eine Ebene tiefer gehen und die größten Verbraucher eines Standorts separat erfassen. Ein Pilotprojekt mit einem Werk in den USA läuft bereits. Zum Anbinden der Großverbraucher kann er einen weiteren Vorteil der UMG-801-Geräte nutzen: Sie lassen sich mit Erweiterungsmodulen auf bis zu 92 Strommesskanäle ausbauen. Nun plant M. Dettner, insgesamt 133 UMG-Messgeräte zu verbauen, die mit Erweiterungsmodulen rund 200 Messpunkte erfassen. „Wir testen gerade, wie wir die Geräte am besten einbinden können. Ein erster Einsatz wird demnächst an einem Standort in Mexiko kommen. Wir werden die UMG-Geräte auf der Hauptverbraucherebene installieren und einbinden.“
Als Nächstes will M. Dettner durch Einzelmessungen von Großverbrauchern den Schritt vom reinen Reporting zu Effizienzkampagnen gehen. Das Konzept hat er bereits entwickelt: „Wir sind so groß, dass wir unsere eigenen Benchmarks setzen können. Wir nehmen beispielsweise nur die Kälteanlagen aller Standorte und vergleichen diese. Dann laden wir die zuständigen Fachleute zu Round Table Gesprächen ein. Mit konkreten Daten können sie sich besser austauschen und Lösungen entwickeln“, lautet der Plan von M. Dettner.


