Markus Ochsner, Vorstandsvorsitzender der ABB AG in Mannheim (Quelle: ABB_AndreasHenn)

Markus Ochsner, Vorstandsvorsitzender der ABB AG in Mannheim (Quelle: ABB_AndreasHenn)

Der Auftragseingang von ABB in Deutschland verringerte sich in 2020 gegenüber dem Vorjahr um 3 % auf 2,75 Mrd. €. Der Umsatz ging gegenüber dem Vorjahr um 5 % auf 2,67 Mrd. € zurück. „COVID-19 hat weltweit zu Verunsicherung geführt und einen globalen wirtschaftlichen Einbruch ausgelöst. Vor diesem Hintergrund hat sich die deutsche ABB im vergangenen Geschäftsjahr gut behauptet und verzeichnet einen soliden Auftragseingang und Umsatz“, so Markus Ochsner, seit dem 1. Januar 2021 Vorstandsvorsitzender der ABB AG, Mannheim. „Besonders hervorzuheben ist die erfreuliche Entwicklung der Geschäftsbereiche Elektrifizierung und Antriebstechnik.“ Beide Geschäftsbereiche konnten im Auftragseingang zulegen.


„Die konjunkturellen Aussichten für das Jahr 2021 sind aufgrund der Einschränkungen und Belastungen durch die Corona-Pandemie extrem ungewiss“, sagt M. Ochsner. „Dennoch bin ich zuversichtlich, dass sich ABB in Deutschland weiterhin als starker Marktteilnehmer zum Vorteil ihrer Kunden zeigen wird. Ich bin überzeugt davon, dass unsere innovativen Produkte, Services und Lösungen sowie unsere engagierten und hochqualifizierten Mitarbeiter dazu beitragen, unseren Kunden die Wettbewerbsvorteile zu verschaffen, die sie benötigen, um selbst im Wettbewerb erfolgreich sein zu können.“

Neuausrichtung des Konzerns – ABB Way

Am 1. Juli 2020 ging planmäßig das neue Joint Venture unter Führung von Hitachi an den Start. Mit dem Abschluss des Verkaufs von 80,1 % des Stromnetze-Geschäfts konnte bei der Neuausrichtung des Konzerns ein wichtiger Meilenstein erreicht werden. Schlüsselelement dieser Transformation ist die Dezentralisierung des Geschäftsmodells im Rahmen des „ABB Way“. Die Umsetzung des neuen Betriebsmodells prägte das Geschäftsjahr 2020 der deutschen ABB. Die neue Organisationsstruktur sorgt insgesamt für noch mehr Kundennähe, macht ABB agiler und verspricht dadurch, zu Wettbewerbsvorteilen am Markt zu führen.

Fokus auf Nachhaltigkeit

Im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie hat sich der ABB-Konzern zur CO2-Neutralität bis 2030 verpflichtet. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von den eigenen Standorten bis zu Kunden und Lieferanten – steht die Klimaneutralität im Fokus. ABB in Deutschland setzt in Sachen Nachhaltigkeit immer wieder Zeichen. So hat das Unternehmen zu Jahresbeginn einen neuen Stromvertrag abgeschlossen, der den Standorten in Deutschland Strom aus 100 % Wasserkraft zusichert. Die Umstellung auf Ökostrom reduziert die CO2-Emissionen deutlich und ist ein konkreter Schritt zu mehr Nachhaltigkeit.

ABB (no)

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