Bild 01: Die bürstenlosen Esimot-Servomotoren (auch Permanentmagnet-Motoren oder PM-Motoren genannt) mit integriertem Controller sind verschleiß- und wartungsfrei, haben einen hohen Wirkungsgrad, eine hohe dynamische Beschleunigung und sind sehr robust. (Quelle: Esitron-Electronic)
Heute wird zunehmend darauf geachtet, dass Maschinen möglichst wenig des teuren Shopfloors belegen. So ist es ein erheblicher Nutzen, wenn alle Antriebsregler aus dem Schaltschrank verbannt werden und dieser sehr klein werden kann oder ganz entfällt. Man spricht dann auch vom schaltschranklosen Design. Viele Antriebshersteller benötigen zum Betrieb ihrer dezentralen Servomotoren aber noch sogenannte Einspeisemodule, welche aus der Netzspannung die gleichgerichtete Zwischenkreis-Gleichspannung von 320 V oder 560 V erzeugen. Diese Gleichspannung versorgt dann die Leistungsendstufen der motorintegrierten Elektronik. Anders bei den Reglern des Typs Esimot von Esitron-Electronic [1]: Diese werden direkt aus dem Wechselstromnetz mit 230 V oder 400 V gespeist und benötigen weder im Schaltschrank noch außerhalb ein Versorgungsmodul. Konsequenterweise ist deshalb auch eine Ballastschaltung mit integriertem Ballastwiderstand im Antrieb enthalten. Diese ist erforderlich, wenn beim Abbremsen der Last der Motor in den generatorischen Betrieb übergeht und dadurch die Zwischenkreisspannung ansteigt. Das gilt insbesondere bei hängenden Lasten ohne Gewichtsausgleich. Um den Spannungsanstieg auf ein zulässiges Maß zu begrenzen, bieten die Servoantriebe außerdem die Möglichkeit, neben dem internen einen zusätzlichen externen Ballastwiderstand anzuschließen. Ein Extra-Ballastmodul ist dadurch nicht erforderlich.