Abbildung von Ergonomische Tablet-PC

Bild 01: Ergonomische Tablet-PC mit kundenspezifischen Sicherheitselementen, wie Not-Aus- und Totmann-Schalter (Quelle: TL Electronic)

Man kann ein modernes Auto nur noch mit einem PCgestützten Analysesystem reparieren. Schiffe lassen sich nicht ohne vernetzte IoT-Gateways und robuste Rechner sicher steuern. In der Smart Factory oder im Smart Hospital sammeln und verarbeiten leistungsfähige Edge-Computer gigantische Datenmengen. Kurzum: Die Digitalisierung als Motor wird zum Effizienzhebel, Daten und Informationen sind der Treibstof.

Für Stefan Götz, geschäftsführender Gesellschafter von TL Electronic [1], ist der Blick auf den Ursprung der Daten entscheidend. „Die Informationen kommen zum einen von den Sensoren und Aktoren z. B. der Maschinen und Anlagen oder im Beispiel Krankenhaus von den Messgeräten zur Erfassung physiologischer Parameter“, erklärt S. Götz. „Zum anderen stammen die Informationen von dem herzustellenden Produkt und seiner Konfiguration selbst bzw. vom Patienten und seiner elektronischen Patientenkarte“, so der Industrial-IT-Experte und fügt hinzu: „Drittens stammen die Daten vom Prozess selbst.“ Damit wird klar, welcher Bedeutung – abgesehen von der Software – der Industrial IT-Hardware zukommt. Egal ob Smart Factory oder Smart Hospital, Defense oder Process Industry, für den Fachmann lautet das Set-up: Technologie, Kommunikation, Daten, IoT, Automation und Vernetzung. Für S. Götz, der das Unternehmen TL Electronic seit 40 Jahren auf dem Sektor industrieller Rechnersysteme erfolgreich führt, ist außerdem klar: „Nicht mehr das Mooresche Gesetz bestimmt die Dynamik in der Computerindustrie allein.“

Industrie-PC sind leistungsfähiger, zuverlässiger und flexibler geworden – dank schnelleren Prozessoren, verbesserten Grafiken und besseren Anschlussmöglichkeiten. Durch das Internet der Dinge (IoT, Internet of Things) werden immer mehr Geräte mit dem Internet verbunden, wobei Industrie-PC Daten sammeln, analysieren, übertragen und visualisieren. „Der Druck auf Effizienz ist sicherlich intensiver, fast schon brutaler denn je. Einerseits denkt man heute in Produkten und Lösungen. Andererseits sind die Anforderungen, die Kunden an uns heute haben deutlich breiter mit dem Ergebnis, dass die Lösungen komplexer werden“, sagt S. Götz.

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