Die neuen Servoantriebsfamilien von Baumüller in Anreihtechnik b maXX 6300 (links) und das Monogerät b maXX 6500 (rechts) sind optimal skalierbar und besitzen zahlreiche smarte Funktionen für Industrie 4.0 (Bild: Baumüller)
Die Baumüller Gruppe deckt den gesamten Lifecycle des Maschinenbaus ab – und hat damit in jeder Stufe der Wertschöpfungskette Ansatzpunkte, um den Grad der Nachhaltigkeit positiv zu beeinflussen. Das Leistungsspektrum reicht vom energieeffizienten Antriebspaket, bis zum Energiemanagement im Fertigungsbereich oder eine Verlängerung der Maschinenlebensdauer durch Retrofit. Im Bereich der E-Mobilität bietet Baumüller hocheffiziente Antriebssysteme für den Einsatz an Land oder im Marinebereich. Auf dem Messestand 560 in Halle 1 zeigt die Firmengruppe Beispiele für energieeffiziente Antriebstechnik und wie dadurch der Energie- und Ressourcenverbrauch langfristig reduziert werden kann.
Als wichtigste Neuheit im Produktportfolio zeigt Baumüller neben der aktuellen Baureihe b maXX 5x00 erstmalig auf der SPS seine zukünftige Servoregler-Generation b_maXX 6x00. Diese bietet noch bessere Skalierbarkeit, sowie zusätzliche Safety-Features und smarte Industrie 4.0-Funktionen, wie zum Beispiel das antriebsintegrierte Energiemonitoring. Neben der platzsparenden Anreihtechnik b maXX 6300 werden auch die Geräte der Baureihe 6500 nochmals deutlich kompakter. Das Bauvolumen verringert sich je nach Baugröße um bis zu 50 %. Bei den Monogeräten b maXX 6500 wurden zudem die Spitzenleistungen erhöht. Sie erreichen 30 % bis 50 % höhere Spitzenströme.
Smart Sustainability: Auf dem Messestand zeigt ein hybrides Maschinenkonzept mit elektrischen und servo-hydraulischen Achsen, wie intelligente Antriebstopologien den CO2-
Footprint minimieren und Energiekosten im Betrieb einsparen. So kann etwa beim Bremsvorgang die Bewegungsenergie des Systems in elektrische Energie umgewandelt und
über den Zwischenkreisverbund auf andere Achsen verteilt werden.
Smart Energy Reduction: Am gleichen Exponat wird über ein drive-basiertes Energiemonitoring der Energieverbrauch des Antriebssystems transparent dargestellt. Diese neue Software-Funktion unterstützt bei der Ermittlung des Product Carbon Footprint (PCF) und bereitet auf künftige Dokumentationspflichten im Rahmen der Sustainable Product Initiative (SPI) der EU vor. Mit dieser Funktion kann z.B. nach einer Referenzfahrt der Verfahrweg energetisch optimiert und so der CO2-Footprint des Endprodukts gesenkt werden.