Aktueller Energieverbrauch in der zenon POL im maritimen Umfeld (Quelle: Copa-Data)

Aktueller Energieverbrauch in der zenon POL im maritimen Umfeld (Quelle: Copa-Data)

Als Experte für Digitalisierungslösungen unterstreicht Copa-Data mit den vorgestellten Projekten seine Kompetenz in den Bereichen der Automation und Modularisierung – und das branchenunabhängig. Über ein standardisiertes Informationsmodell (Modular Type Package, kurz MTP) werden nach dem Baukastenprinzip verschiedene Komponenten bzw. Module digital zu einer Produktionsanlage verknüpft und der Anlagenaufbau so deutlich flexibler. Ein zukunftsweisender Ansatz für Modularisierung, Konnektivität und Orchestrierung in der industriellen Produktion.

Flexibel und sicher in der Laborautomation

Am Gemeinschaftsstand des ZVEI D 44 in Halle 11 präsentiert Copa-Data sein erfolgreiches MTP/POL-Projekt für die Laborautomation des Technologiekonzerns Merck KGaA, bei dem Laboraufbauten vollständig modular und digitalisiert umgesetzt werden. Für die gesamte Prozessindustrie mit ihren hohen Qualitätsanforderungen bieten die agile Produktion und der Einsatz von MTP großen Mehrwert. Da der Großteil des Engineerings auf der Modulebene stattfindet, können fertige Module in Laboraufbauten nach dem Plug-and-Produce-Prinzip schnell, beliebig oft und in verschiedensten Varianten zusammengestellt werden. Die Grundlage dafür ist die Softwareplattform zenon. Die Module werden erfasst, in der Orchestrierung flexibel miteinander verschaltet und logisch zu einem Gesamtablauf verknüpft. Die POL (Process Orchestration Layer) wird automatisch generiert – mit spürbaren Effekten hinsichtlich Effizienz und Kostenersparnis.

Modularer Schiffsbau mit MTP

Weitere Branchen können ebenso von den Vorteilen modularer Produktion profitieren. Wie MTP beispielsweise im maritimen Umfeld gewinnbringend für Eigner und Schiffsbauer eingesetzt werden kann, zeigt Copa-Data am Gemeinschaftsstand des VDMA in Halle 4, E 54. Denn auch im Schiffsbau sind Zeit- und Kostendruck enorm. Der Einsatz von MTP als standardisierte Schnittstelle kann auch hier die Automation der schiffstechnischen Prozesse und Einbindung der Sensorik und Aktorik flexibilisieren und effizienter gestalten. Prozesse im Engineering können beschleunigt, modulare Teilsysteme automatisiert vernetzt und visualisiert sowie kostenintensive Werfttage eingespart werden. Im Ergebnis profitieren Betreiber von einer kürzeren Time-to-Market und – unter Wahrung allgemeingültiger Standards – von höherer Flexibilität, einem verminderten Wartungsaufwand und geringeren Bau-, Wartungs- und Lagerhaltungskosten

Copa-Data (hz)

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