Die Nortec findet vom 31. Mai bis 3. Juni 2022 in Hamburg statt. (Quelle: Messe und Congress/Rolf Otzipka)

Die Nortec findet vom 31. Mai bis 3. Juni 2022 in Hamburg statt. (Quelle: Messe und Congress/Rolf Otzipka)

Nach zwei Jahren des weitgehend digitalen Austausches können sich Teilnehmende wieder auf den persönlichen Kontakt und die Diskussionen über aktuelle technische Entwicklungen und neue gesetzliche Richtlinien in der Fertigung freuen. Bereits Ende Mai öffnen sich in Hamburg die Messetore zur Nortec. Ein idealer Zeitpunkt für eine Fachmesse, die ihre Besucherinnen und Besucher bis ins Detail informiert, denn die Bedeutung des regionalen und nationalen Networkings steigt für die produzierenden Unternehmen kontinuierlich. Zudem sind die Herausforderungen der Zukunft komplex: Auf der einen Seite zeigen die Umsatzzahlen im Bereich Elektrotechnik einen soliden Aufwärtstrend und der Maschinenbau vermeldet ebenfalls gefüllte Auftragsbücher. Dem gegenüber stehen steigende Energiekosten, Lieferengpässe, der unumkehrbare Zwang zur Digitalisierung und der Wunsch, die zukunftweisende Idee zum richtigen Zeitpunkt zu haben.

Dazu der Vorsitzende der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress, Bernd Aufderheide: „Kreativität entsteht im intensiven Dialog – und genau das bietet die Nortec den Teilnehmenden. Die Vorteile einer regionalen Fachmesse sind eindeutig: Hier hat man kurze Wege, kann direkt seine im Vorfeld der Messe vereinbarten Gesprächstermine wahrnehmen und sich umschauen, welche Unternehmen neu hinzugekommen sind. Ergänzend können die Fachbesucherinnen und Fachbesucher an Round Table Gesprächen teilnehmen, die Speakers Corner besuchen oder das viertägige Konferenzprogramm zum individuellen Know-how Aufbau nutzen.“

 

Drei Aussteller Specials: Gebündeltes Fachwissen an einem Ort

Wer innerhalb von vier Tagen an einem einzigen Ort Antworten auf die multiplen Fragestellungen entlang der Wertschöpfungsketten bekommen möchte, ist in den Hallen A1 und A4 am richtigen Ort. Das Nortec Auditorium, der VDMA Nortec Workshop, die Round Table Gespräche sowie die Lounge der solutions.hamburg laden zum Informieren und zum persönlichen Austausch ein. Und es gibt noch mehr zu erfahren – beispielsweise in den Europasprechstunden des Enterprise Europe Network. Die Zahl der Anmeldungen für kleinere Dialogformate liegt bereits sechs Wochen vor Beginn der Nortec höher als 2020. Auch das zeigt, wie groß der Bedarf an individuellen Gesprächen ist,

Eine geballte Ladung an Kompetenz und Kreativität ist am Gemeinschaftsstand Elektronikfertigung, bei den  hansesuppliern und der  Start-up Area garantiert, die zum intensiven Austausch einladen. Der Gemeinschaftsstand Elektronikfertigung vereint mehrere Unternehmen, die ihr spezifisches Leistungsvermögen vorstellen. Hierzu gehören beispielsweise Leiterplattenproduzenten, Gerätehersteller, Lieferanten von elektronischen Komponenten sowie EMS Dienstleister. Am Stand der Hansesupplier sind inhabergeführte Unternehmen aus dem Norden Deutschlands beteiligt. Die Geschäftsführungsebene ist vor Ort und stellt ihren jeweiligen Bereich der Auftragsfertigung für die produzierende Industrie vor. Im Fokus steht dabei die Hightech-Fertigung. Neun Jungunternehmen laden in die Start-up Area ein: großformatige 3D-Drucke und  digitale Lösungen – unter anderem für die Bereiche Predictive Maintenance, Artificial Intelligence Anwendungen (AI) und Roboterlösungen für kleine und mittelständische Unternehmen.

 

Herausforderungen in der Wirtschaft: Wie können Unternehmen im Wettbewerb bestehen?  

Am ersten Messetag eröffnet Hamburgs Wirtschaftsenator Michael Westhagemann als Schirmherr der Nortec die Vortragsreihe im Auditorium mit einem Industriegespräch. Der  Geschäftsführer des VDMA Nord, Dr. Jörg Mutschler, der Geschäftsführer der Hein & Oetting GmbH, Lars Reeder, der Geschäftsführer des Start-ups orderspot, Denis Westermeier, und die Geschäftsführerin der Wache GmbH, Bettina Wache-Möhle, beleuchten den Status quo der Produktion aus unterschiedlichsten Sichtweisen. Diskutiert wird über die Herausforderungen der Vergangenheit und die Chancen der Zukunft. Denn genau darum geht es bei der Nortec : um das Aufzeigen von Zukunftsperspektiven. Vier Tage lang gibt die Vielfalt des Messe-Angebotes jeder Fragestellung Raum und ermöglicht Kommunikation auf Augenhöhe.

Andreas Arnheim, Projektleiter der Nortec, fasst zusammen: „Die besten Ideen entwickelt man gemeinsam und die NORTEC bietet die ideale Plattform für den Wissenstransfer. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir mit Ausstellern von A – wie Automatisierung – bis Z – wie Zerspanung und Zulieferer – die komplette Wertschöpfungskette der Produktion anbieten können. Das umfassende Konferenz Programm bietet darüber hinaus eine punktgenaue Fortbildung für Teilnehmende aus den unterschiedlichsten Branchen. Wir freuen uns sehr, dass wir schon bald wieder in den persönlichen Austausch mit Ausstellern und Besuchern gehen können.“

 

Außer Konkurrenz am Start: Der e-Rennwagen des e-gnition Teams

In Halle A1 geht ein Bollide auf Rundtour: Das Team der e-gnition Hamburg zeigt, dass es möglich ist, innerhalb eines Jahres einen kompletten Rennwagen zu konstruieren, zu fertigen und zu testen. Der „Formula Student Award“ ist der größte Ingenieurswettbewerb der Welt mit 40.000 Teilnehmern, die rund 500 Teams bilden. Die Technische Universität Hamburg Harburg (TUHH) ist mit einem eigenen Team dabei und fordert einmal im Jahr die Kreativität und Kompetenz ihrer Studierenden aus den unterschiedlichsten Disziplinen heraus. Auch im letzten Jahr hat es das Hamburger e-gnition Team geschafft, einen e-Bolliden herzustellen. Nun nutzen die jungen Spezialistinnen und Spezialisten den Nortec-Parcours, um ihr e-Modell zu präsentieren.

Hamburg Messe + Congress GmbH (no)

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