Der Durchflusszähler Flowsic610 ist für alle Nennweiten von DN50 bis DN400 mit der Genauigkeitsklasse 1 zugelassen. (Quelle:Endress+Hauser)
„Am Messestand 7A-141 stehen unterschiedlichste Messaufgaben im Fokus“, sagt Jan Reichenbach, Market Development Manager Machine Building bei Endress+Hauser.
Passende Lösung für jede Anwendung
Zu den Messehighlights gehört nach Unternehmensangaben die Compact Line: besonders kompakte und leistungsstarke Messgeräte für Füllstand und Druck, die speziell für hygienische Anwendungen in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie im Life-Sciences-Bereich entwickelt wurden. Für die Füllstandmessung zeigt Endress+Hauser die Micropilot FMR10B, FMR20B und FMR30B-Reihe, die dank 80-GHz-Radartechnologie auch unter anspruchsvollen Bedingungen zuverlässig messen und sich einfach in Betrieb nehmen lassen soll. Ebenfalls am Messestand ausgestellt, ist der Promag H10 0xDN Full Bore mit IO-Link, der nach Angaben der Experten eine platzsparende Durchflussmessung ohne Ein- und Auslaufstrecken ermöglicht und sich damit besonders für beengte Einbausituationen im Maschinenbau und in Skids eignet. Der Oberflächenthermometer iTherm SurfaceLine TM611 ergänzt das Portfolio um eine Lösung zur non-invasiven Temperaturerfassung an Rohrleitungen und Behältern. Durch die Messung von außen liefert die Sensorik zuverlässige Temperaturwerte ohne Eingriff in den Prozess, reduziert den Installationsaufwand und ermöglicht dank Plug-and-Play-Konzept sowie digitaler Schnittstellen eine schnelle Inbetriebnahme. Dabei soll das System Messgenauigkeiten und Ansprechzeiten erreichen, die mit herkömmlichen Industriethermometern mit Vollmaterialschutzrohr vergleichbar sind. Ein weiteres Messehighlight ist der FlexView FMA90, eine flexible Steuereinheit für Füllstands- und Durchflussmessungen. Sie ermöglicht den Anschluss von bis zu zwei Füllstandssensoren mit unterschiedlichen Messtechnologien und bietet mit WLAN-Konnektivität auch den Fernzugriff auf schwer zugängliche Messstellen.
„Unser Anspruch ist, für jede Anwendung das passende Portfolio zu bieten, das wirklich zu den Anforderungen unserer Kunden passt: von der einfachen Standardanwendung bis zur anspruchsvollen Prozesslösung“, sagt Philipp Garbers, Head of Business Line Machine Building bei Endress+Hauser. Dabei zeichnen sich die unterschiedlichen Produkte durch eine einfache Integration, eine schnelle Inbetriebnahme, zuverlässige und präzise Messungen sowie einen effizienten Betrieb aus.
Aus Messdaten werden Lösungen
„Nur ein paar Meter weiter auf unserem zweiten Messestand 7A-142 zeigen wir, was aus präziser Messtechnik entstehen kann, wenn Daten, Automatisierung, Beratung und Services zusammenspielen“, sagt J. Reichenbach. An einem Modell veranschaulicht Endress+Hauser, wie Messdaten entlang des gesamten Prozesses genutzt werden können. Von der Messung über die Übertragung und Verarbeitung der Daten bis hin zu ihrer Nutzung in der Leitwarte wird sichtbar, wie digitale Technologien Transparenz schaffen. So können Anwender Prozesse besser verstehen, gezielt optimieren und Energie sowie Ressourcen effizienter einsetzen.
„Das richtige Messgerät ist erst der Anfang. Nachhaltiger Erfolg entsteht jedoch dort, wo Messdaten in bessere Entscheidungen und effizientere Prozesse übersetzt werden. Genau dabei unterstützen wir unsere Kunden mit Technologie, aber ebenso mit unserer Erfahrung und unserem Service“, sagt P. Garbers.
Energiemanagement verbessern und Energieverbräuche gezielt überwachen
Ein Schwerpunkt liegt dieses Jahr auf Power+Energy-Lösungen für Prozesse und Anwendungen in der Energieerzeugung, darunter FieldXpert, Netilion, und Heartbeat Technology. „Mit diesen Technologien zeigen wir auf der SPS, wie Unternehmen ihr Energiemanagement verbessern und Energieverbräuche gezielt überwachen können. Damit lassen sich Prozesse effizienter gestalten und Einsparpotenziale frühzeitig erkennen“, sagt J. Reichenbach.
Ein weiteres Messehighlight ist der Durchflusszähler Flowsic610, der gemäß MID für die eichpflichtige Messung von bis zu 100 Prozent Wasserstoff entwickelt wurde. Die optionale Reinheitsangabe („Purity indication“) ermöglicht nach Angaben der Experten eine Überwachung der Wasserstoffreinheit in Echtzeit. Zu den Anwendungen zählen die eichpflichtige Messung sowie der Transport und die Speicherung von Wasserstoff, etwa in Exportpipelines für Elektrolyseure oder an Wasserstoffkompressoren. „Wir möchten unseren Kunden nicht nur Produkte liefern, sondern sie auch auf ihrem Weg zu effizienteren und nachhaltigeren Prozessen begleiten“, sagt P. Garbers.