Modulare Bauweise, stabile Verbindung

In der Entwicklung von Module Connect startete Igus eine Kooperation mit dem Steckerspezialisten Harting.

Bild 02: In der Entwicklung von Module Connect startete Igus eine Kooperation mit dem Steckerspezialisten Harting. (Quelle: Igus)

Module Connect im Einsatz: Brotverpackungsmaschine mit hohen Hubzahlen auf kompaktem Bauraum.

Bild 03: Module Connect im Einsatz: Brotverpackungsmaschine mit hohen Hubzahlen auf kompaktem Bauraum. (Quelle: Igus)

Durch Zubehörteile verschmelzen Module-Connect-Systeme zu einem vollständigen Ketten-Steckstellen-Modul genau passend zur jeweiligen Anwendung. Vorteilhaft sind dabei die Verriegelungselemente und die im Gehäuse integrierte Zugentlastung. Sie umschließen den Stecker und sorgen für eine stabile Verbindung auch bei Zehntausenden von Bewegungen. All das sind gute Argumente für den praktischen Einsatz von Module Connect – und es gibt noch mehr. So spart der Anwender nicht nur Platz und (bei der Montage) Zeit, sondern auch Gewicht: Die Steckmodule werden aus faserverstärktem Hochleistungskunststoff gefertigt und sind rund 50 % leichter als klassische Rechtecksteckverbinder – einklares Plus in bewegten Anwendungen.

Zusätzlich hat Igus [1] das Module-Connect-System um einen Adapter erweitert. Er ist speziell dafür konstruiert, die Energiekette mit den darin befindlichen Leitungen noch einfacher miteinander zu verbinden. In Abhängigkeit von Kettenserie, Kettenbreite und Anzahl der Module-Connect-Stecker wird im 3D-Druck oder per Kunststoff-Spritzguss ein angepasster Ketten-Adapter hergestellt, der einfach am Module Connect befestigt und per Snap-In-Mechanismus an die Kette angebaut werden kann.

Im Servicefall: Einfach austauschen

Für die Mehrzahl der Energieketten-Anwender, die sich bereits für Module Connect – mit und ohne Adapter – entschieden haben, steht die Möglichkeit des schnellen Austauschs einzelner Ketten- und Leitungssegmente im Vordergrund. Das gilt für Hersteller von Werkzeug-, Brotverpackungs- (Bild 3) und Holzverarbeitungsmaschinen ebenso wie für Produzenten von Regalbediengeräten. So ist in Regalbediengeräten die bewegliche Zuleitung zum Führerstand und zum Lastaufnahmemittel in einzelne Module-Connect-Segmente unterteilt. Sollte ein Segment getauscht werden müssen, ist das innerhalb von Minuten erledigt, wenn ein Ersatzsegment auf Lager liegt. Übrigens: Das Module-Connect-System bietet so viele Vorteile, dass einige Anwender es auch ohne E-Kette anwenden.

Literatur

  1. Igus GmbH, Köln: www.igus.de 
Markus Hüffel ist Produktmanager readychain & readycable bei der Igus GmbH in Köln.
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